Forstamtmann gibt Waldbesitzern Tipps - Fünf Jahre Bezuschussung
Geförderte Verjüngung

Forstamtmann Albert Urban (rechts) sah im Wald von Josef und Wolfgang Gollwitzer (von links) nach dem Rechten und gab Tipps. Bild: sl
Lokales
Irchenrieth
04.10.2014
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Forstamtmann Albert Urban von der Forstdienststelle Irchenrieth machte sich ein Bild, ob die Naturverjüngung gelungen ist. Josef Gollwitzer in Wittschau, der sich für das Förderprogramm entschied, führte mit seinem Sohn Wolfgang den Fachmann durch seinen Mischwald.

Hier sind Buchen, Birken, Vogelbeere, Ahorn, Linde, Esche und Kirsche in der Überzahl. In den fünf Jahren Bindungsfrist hat Gollwitzer als Zuwendungsempfänger für Schutz und Pflege zu sorgen. Sollte er dem nicht Folge leisten, werden Rückforderungen oder aber Kürzungen der Förderung fällig. Eine Naturverjüngung gilt als erfüllt, wenn mehr als 2000 junge Bäume pro Hektar wachsen. Das geförderte Waldstück muss mindestens 30 Prozent Laubholzanteil aufweisen, aber nicht mehr als 30 Prozent Nadelholz. Somit werden besonders Privatwaldbesitzer gefördert.

Antragsberechtigt sind Eigentümer oder Bewirtschafter forstwirtschaftlich genutzter Flächen sowie Träger überbetrieblicher Maßnahmen. Der Antrag muss schriftlich beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) gestellt werden. Auch im Internet unter www.forst.bayern.de gibt es Anträge und Unterlagen.
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