Forstbetriebsgutachten soll Gemeindewald schützen
Für die nächsten 20 Jahre verbindlich

Forstoberrat Moritz Neumann (links) und Forstamtmann Albert Urban (rechts) übergeben das Forstbetriebsgutachten an Bürgermeister Josef Hammer. Bild: fz
Lokales
Irchenrieth
16.04.2015
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Die Gemeinde Irchenrieth hat neun Hektar Wald, verteilt auf vier Flächen. Dort wachsen zu 60 Prozent Fichten und Kiefern, 40 Prozent sind Laubwald. Hochgerechnet sind das 1900 Festmeter. Der jährliche Hiebsatz wird mit 27 Festmetern angegeben. Das sind die zentralen Aussagen des Forstbetriebsgutachtens für die Jahre 2015 bis 2034. Vorausgesetzt, dass in diesem Zeitraum nichts Schlimmeres passiert.

Forstoberrat Moritz Neumann vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Weiden sowie Forstamtmann Albert Urban von der Forstdienststelle Irchenrieth übergaben das Gutachten als verbindlichen Leitfaden für die Waldbewirtschaftung an Bürgermeister Josef Hammer.

Wie Neumann ausführte, sind nach dem Bayerischen Waldgesetz Gemeindewälder vorbildlich zu bewirtschaften. Es müssten standortgemäße, naturnahe, leistungsfähige und stabile Wälder geschaffen und erhalten werden. Die Grundlage seien verbindliche Forstwirtschaftspläne. Insbesondere dürfe der Hiebsatz nicht überschritten werden, um die Nachhaltigkeit nicht zu gefährden.

Das Ziel der Pflegemaßnahmen sei stärkeres Holz sowie Naturverjüngung und die Erhöhung des Laubwaldanteils. Die Kosten für das Gutachten liegen bei 880 Euro. Davon muss die Gemeinde 440 Euro bezahlen.
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