Glasfaser im neuen Baugebiet bis ins Haus
Ungebremst ins Netz

Verschiedene Farben, aber einen Zweck haben die Glasfaserkabel, die Bürgermeister Josef Hammer in der Hand hält. Durch sie flitzt die Information vom Schaltschrank südlich von Bechtsrieth bald in 47 Bauparzellen. Bild: fz
Lokales
Irchenrieth
21.02.2015
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Die meisten Gemeinden im Landkreis kämpfen sich über Hürden in der Breitbandförderung für ein schnelles Internet. Irchenrieths Bürgermeister Josef Hammer ist ihnen einen Schritt voraus. Er lässt bereits Glasfaser ins Haus verlegen. Josef Markl von der Telekom bestätigt, dass Irchenrieth als erste Gemeinde im Landkreis schnelles Internet nicht nur hat, sondern per Glasfaser ins Haus bis an den PC bringt.

Fünf Schaltschränke werden mit 50 Megabyte gespeist. In den Baugebieten "Irchenrieth Süd III" und "Am Hennenbach" hat der Rathauschef bereits Leerrohre verlegen lassen, in die die Telekom Glasfaser einblasen kann. Das geht auch im Altdorf bei Erd- oder Kanalarbeiten. Diese Anschlüsse sind aber noch mit Kupfer erschlossen.

Die ursprünglichen Anschließer ab Schaltschrank per Kupfer werden wohl noch warten müssen, aber das neue Baugebiet "Irchenrieth Süd-West" geht in die Vollen. Weil Glasfaser schon vor Ort ist, erschließt die Telekom die 47 Bauplätze direkt in jedes Haus mit Glasfaser. Per Softwareänderung ist die Leistung sogar auf 100 Megabyte ausbaubar. "Alles ist kostenneutral", freut sich Bürgermeister Hammer. Der Schaltschrank an der Straße zur Gleitsmühle bietet die Möglichkeit, Pirker Ortsteile wie Engleshof oder Matzlesberg mit zu versorgen.
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