Jagdpächter und Grundstücksbesitzer sollen Schadensregulierung lösen
Wildschweine als Kostenfaktor

Lokales
Irchenrieth
23.03.2015
1
0
In Irchenrieth stimmt die Zusammenarbeit zwischen Jagdgenossenschaft und Pächtern. Unter Vorsitz von Friedrich Kick trafen sie sich zur Mitgliederversammlung in der "Stodlkneipe".

Kick trug an die Jagdpächter Dr. Markus und Angelika Hummel sowie Albert Urban das Anliegen heran, sich mit den Grundstückseigentümern zusammenzusetzen, um einvernehmliche Lösungen zur Beseitigung der zahlreichen Wildschweinschäden zu finden.

Jagdpächter Urban berichtete von einem Jagdjahr ohne besondere Vorkommnisse. Es seien sechs Wildschweine erlegt worden. Den Abschussplan für Rehwild hätten die Pächter nicht ganz erfüllt, doch könne das im dreijährigen Plan ausgeglichen werden. Die Schwarzkittel hätten im Herbst erhebliche Schäden an den Wiesen angerichtet. Urban befürchtet, dass die Wildschweinpopulation noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat. Der Förster informierte, dass im Frühjahr ein neues Vegetationsgutachten erstellt werde, das die Grundlage für den neuen Drei-Jahres-Abschussplan sei. Dabei werden in den 13 Hegegemeinschaften des Landkreises und der Stadt Weiden an 500 Aufnahmepunkten weit über 50 000 kleine Bäume unterschiedlicher Größe begutachtet.

Bürgermeister Josef Hammer lobte das harmonische Miteinander zwischen Jagdpächtern und Jagdgenossen. Schriftführer Josef Schwägerl trug das Protokoll vor, Kassier Josef Ram informierte über die Finanzen. Dem Kassier dankte Vorsitzender Kick besonders, weil er das Flur-Kataster unentgeltlich aktualisiert.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.