Sauber ausgelastet

Auf 1000 Quadratmetern entsteht oben am Hang die neue Wäscherei des Heilpädagogischen Zentrums. Der Bau kostet 2,14 Millionen Euro und soll bis Mai fertig sein. Bild: fz
Lokales
Irchenrieth
04.01.2015
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Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) expandiert. Derzeit ist eine neue Wäscherei im Bau, die im Mai mit 14 Arbeitskräften ihren Betrieb aufnehmen soll.

Darin soll nicht nur die eigene Wäsche sauber werden, sondern auch Feuerwehranzüge. Dabei achten die Mitarbeiter vor allem auf die Imprägnierung - Auslastung durch Spezialisierung. Doch noch ist die Kapazität begrenzt und die Wäscher stehen sich fast gegenseitig auf den Füßen. So beschreibt es HPZ-Geschäftsführer Helmut Dörfler.

Daher wird zurzeit ein neues Gebäude auf 1000 Quadratmetern errichtet, berichtet Sieglinde Diermeier. Da die Heizung funktioniert, können die Arbeiter auch mit dem Innenausbau weitermachen.

Platz für neue Aufträge

Zwei Drittel des umbauten Raums soll die Wäscherei in Anspruch nehmen. Der Rest sind Sozialräume und vier Gruppenräume für den Berufsbildungsbereich. Das soll 2,14 Millionen Euro kosten. Zudem braucht das HPZ neue Waschmaschinen, Trockner und Finisher für 140 000 Euro. Vor dem Gebäude entstehen Parkplätze für die Bediensteten. Die alte Wäscherei wird abgebaut. So entstehen weitere Lagerkapazitäten. Ab Mai können somit mehr Aufträge, etwa von weiteren Feuerwehren angenommen werden. Der höhere Hygienestandard erfüllt die Anforderungen von Pflegeheimen oder Kliniken. Dörfler: "Von der Kapazität her können wir den Umsatz verdoppeln und die doppelte Zahl an Arbeitsplätzen anbieten." Er hat bereits das nächste Großprojekt im Blick die Sanierung und Erweiterung der Förderstätte. Erst vor kurzem hat der Bezirk Oberpfalz dem Projekt zugestimmt, was eine Anhebung der Kapazität von 60 auf 81 Plätze beinhaltet. Der Bezirk gibt zugleich zehn Prozent Förderung.

"Mit dieser Bedarfsfeststellung werden wir im Frühjahr die restlichen Verhandlungen zu Ende bringen", betont der Geschäftsführer. 2,5 Millionen sind veranschlagt. Im Zuge dessen wird auch eine Gruppe für Menschen mit Autismus eingerichtet. Die Finanzierung sieht vor, dass 60 Prozent der Freistaat trägt, 10 Prozent der Bezirk und 30 Prozent das HPZ. "Hierbei werden wir 10 Prozent echte Eigenmittel einsetzen und 20 Prozent finanzieren", ist sich Dörfler sicher.
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