Stab hält Einzug

Die Patenschaft dokumentieren Bürgermeister Josef Hammer (Dritter von rechts) und Hauptmann Rainer Geyer (Dritter von links) mit der Übergabe der Urkunde im Beisein von Altbürgermeister Albert Gruber (links) Bild: fz
Lokales
Irchenrieth
19.06.2015
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Ein Meilenstein in der guten Beziehung von Irchenrieth zur Bundeswehr ist die neue Patenschaft mit dem Stabszug des Artilleriebataillons 131 in Weiden. Beim 125-jährigen Jubiläum der Krieger- und Soldatenkameradschaft erfolgte die Übergabe der Patenschaftsurkunde.

Bis 2012 war die Gemeinde mit einer Inspektion der Heeresunteroffiziersschule (HUS) in Weiden patenschaftlich verbunden. Viele Veranstaltungen wie etwa der Abschluss der Teampatrouille mit weit über 100 Soldaten auf dem Sportplatz erfüllten die Beziehung mit Leben. 2012 wurde die HUS aufgelöst, damit endete die Patenschaft.

Als bekannt wurde, dass das Artilleriebataillon 131 von Mühlhausen in Thüringen nach Weiden verlegt wird, streckte Bürgermeister Josef Hammer die Fühler aus. Vermittler waren der ehemalige Berufssoldat und KSK-Vorsitzender Mario Rössler und der ehemalige Inspektionschef in der HUS-Major Daniel Braun. Nach dem Umzug nach Weiden wurde das Bataillon 2014 neu aufgestellt. Seitdem liefen die Bemühungen um eine Patenschaft engmaschig.

Obwohl beide Beteiligten die Patenschaft wollten, dauerte es bis zum Vollzug. Erst ein paar Tage vor dem KSK-Jubiläum bekam der Rathauschef die Zusage. Der neue Partner ist somit der Stabszug des Artilleriebataillons mit 80 Soldaten und Hauptmann Rainer Geyer an der Spitze, ein gebürtiger Oberfranke, der in Wondreb (Kreis Tirschenreuth) lebt.

"Wir sind sehr glücklich, und die Bürger freuen sich auf diese neue Patenschaft", sagte Hammer. Und Geyer erklärte: "Hoffen wir, dass das Bataillon lange bestehen bleibt und damit die Patenschaft." Er und seine Soldaten werden alles tun, um diese Patenschaft mit Leben auszufüllen.
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