Axel Bartelt besucht HPZ
Bewegter Regierungspräsident

Regierungspräsident Axel Bartelt (Zweiter von rechts), Vorstandsvorsitzender Josef Rupprecht (links) und Geschäftsführer Helmut Dörfler (rechts) unterstützen die Essensausgabe der geschlossenen Wohngruppe für Kinder und Jugendliche im Schulalter. Bild: hfz
Vermischtes
Irchenrieth
11.09.2016
71
0

"Mit meinem Besuch möchte ich mir ein Bild über die Arbeit vor Ort machen und meine Wertschätzung gegenüber den rund 700 Mitarbeitern zum Ausdruck bringen", betonte Regierungspräsident Axel Bartelt im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ).

Die Mitarbeiter leisteten in aufopferungsvoller Weise einen überaus wertvollen Dienst an den Schwachen und Schwächsten der Gesellschaft, fuhr er fort. Gemeinsam mit HPZ-Geschäftsführer Helmut Dörfler, Vorstandsvorsitzendem Josef Rupprecht und Mitarbeitern des Sachgebiets "Soziales und Jugend" der Regierung der Oberpfalz besichtigte Bartelt die Einrichtung.

"Ich habe mich sehr darüber gefreut, mit wie viel Lebensfreude und Energie unsere behinderten Mitmenschen im Leben stehen. Wir konnten sehen und spüren, dass man sich hier der behinderten Menschen intensiv annimmt", erklärte er nach dem Rundgang sichtlich bewegt.

"Die Offenheit und Ehrlichkeit unserer behinderten Mitmenschen ist beneidenswert", betonte Dörfler, der sich sehr über den Besuch des Regierungspräsidenten und seiner Mitarbeiter freute. "Es ist eine gute Idee sich aus erster Hand über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren. Hier bekommt man den besten Einblick in unsere Arbeit." Das HPZ habe die Heimaufsicht der Regierung der Oberpfalz in den letzten Jahren als einen konstruktiven Partner kennengelernt, der gutes Feedback und wertvolle Anregungen beisteuert, fuhr Dörfler fort. Für die Zukunft des Zentrums gibt es bereits große Pläne. Die Verantwortlichen wollen noch in diesem Jahr mit einer grundlegenden Modernisierung der Förderstätte mit Platz für 81 Menschen beginnen.

Bereits ab 2017 sollen für die Wohngruppen der Kinder und Jugendlichen neue Räumlichkeiten entstehen, wofür bereits staatliche Fördermittel zugesagt wurden. Beginnend mit der Frühförderung, der schulvorbereitenden Einrichtung, der Förderschule mit flankierenden Wohnplätzen für Kinder und Jugendliche, über Wohnheimplätze für Werkstattmitarbeiter und Förderstättenbesucher bis hin zu einer Seniorengruppe und einem Pflegeheim bietet das HPZ Menschen mit geistiger und/oder Mehrfachbehinderung jeglichen Alters einen Lebensraum.

Die Einrichtung widmet sich allen Pflegebereichen, zum Beispiel auch der Betreuung von älteren Menschen oder Jugendlichen mit geistiger Behinderung, hohem Betreuungsbedarf, Eigengefährdung und herausfordernden Verhaltensweisen in beschützenden, das heißt geschlossenen Wohngruppen.

Dabei kommt dem HPZ die große Erfahrung zugute, die es während seines mehr als 50-jährigen Bestehens gesammelt hat. Es hat sich mittlerweile als feste soziale Größe etabliert, deren Einzugsgebiet weit über die nördliche Oberpfalz hinausreicht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.