Eröffnung der Kinderkrippe
Kinder und Jugendliche verzahnt

Nicht nur die Verantwortlichen und Gäste sind begeistert von der neuen Kinderkrippe, sondern auch die Kleinen. Der Schritt vom Kindergarten zur Kindertagesstätte ist gelungen. Bild: fz
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Irchenrieth
03.03.2016
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Die Idee, eine Kinderkrippe zwischen dem Kindergarten St. Otto und dem Jugendzentrum zu bauen, ist ein Volltreffer. Alle Bedenken bezüglich der Lage auf dem Bauhof waren umsonst.

Auf die Vorteile ging Architekt Josef Schönberger bei der Übergabe der neuen Kinderkrippe ein. So könne wegen der Verzahnung mit dem Kindergarten alles fließend ineinander laufen, stellte der Planer fest. Komplett entfalte sich die Krippe aber erst im Frühjahr und Sommer, wenn der Außenbereich genutzt werden könne.

Bis auf den Eingangsbereich ist alles fertig. Pfarrer Alfons Forster nannte die Kirchenstiftung Michldorf als Träger. Mit Blick auf Kirchenpfleger Alfons Stangl gab er an, dass das Gremium geschlossen hinter den Planungen stand und weiter stehe. Die planerische Konzeption und Fertigstellung sei das Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro.

Planung mit Zukunft


"Als wir vor 20 Jahren den Kindergarten geplant und gebaut haben, hätten wir nicht gedacht, welche Entwicklung vom Kindergarten zur Kindertagesstätte geschieht", sagte der Geistliche zu Altbürgermeister Albert Gruber.

Forster bezeichnete die Kinderkrippe als gemeinsame Sache der Gemeinde Irchenrieth und Pfarrei Michldorf. Eine offene Zusammenarbeit beider Partner sei die Grundvoraussetzung bei einem solch zukunftsweisenden Bau.

Die Gemeinde trägt die finanzielle Hauptlast, die Kirche schultert die Verantwortung. Forster betonte, dass Sabine Fillinger als Leiterin der Kinderkrippe und -tagesstätte in die Planungen involviert war. Die Räume sind großzügig für Kinder ausgelegt. Man habe an nichts sparen müssen.

Das ist unter anderem Spendern wie der Firma Kälte-Grohmann, der Schimmel-AG oder der Frauen-Union zu verdanken. Bürgermeister Josef Hammer sprach an, dass es im Gemeinderat keine Diskussion zum Standort gegeben hatte. "Ein eigener Bau wäre zu teuer gewesen. Alles in einem Haus, und dazu 100 Meter zum Waldspielplatz, ist ideal."

Die Kirche als Träger ist zudem eine optimale Lösung. Alle Beteiligten könnten mit dem Werk als Ergebnis guter Zusammenarbeit zufrieden sein. Fillinger berichtete, dass für das kommende Kindergartenjahr bereits 16 Anmeldungen vorliegen. Bei einem Rundgang konnten die Gäste die neue Kinderkrippe unter die Lupe nehmen.

Wertvolle Unterstützung


Insgesamt 663 000 Euro kostet der Bau der Kinderkrippe. Von der Diözese Regensburg gab es eine Förderung von 77 000 Euro. Die Kirchenstiftung trägt 84 000 Euro aus Eigenmitteln. Die Gemeinde erhält eine Förderung vom Bund in Höhe von 117 000 Euro und vom Land Bayern über 150 000 Euro.
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