Festgottesdienst zum Jubiläum der DJK Irchenrieth
Ein himmlischer Spielmacher

Vermischtes
Irchenrieth
28.06.2016
37
0

Fußball und christliches Leben - hat das wirklich etwas gemeinsam? Durchaus, erfuhren die Besucher des Festgottesdienstes zum Jubiläum der DJK.

"Gott ist der große Spielmacher. Wir Menschen halten uns an seine Spielregeln." Pfarrer Alfons Forster zog beim Festgottesdienst zum 40-jährigen Bestehen der DJK Irchenrieth Vergleiche zwischen dem Mannschaftssport Fußball und dem Leben der Menschen im Einklang mit Gott. Zusammenhalten, aufeinander zugehen und Rücksicht oder sich in die Gemeinschaft einbringen: Das seien nicht nur Merkmale des Fußballspiels, sondern auch des christlichen Glaubens.

Angeführt von der Jugendblaskapelle Roggenstein unter Leitung von Josef Wolfrath bewegte sich am frühen Sonntagmorgen der Kirchenzug vom Ort in Richtung DJK-Sportgelände. Nach der Blaskapelle führten Ehrenschirmherr Bürgermeister Josef Hammer, Ehrenschirmherr Siegmund Balk (DJK-Kreis- und stellvertretender DJK-Bundesvorsitzender), Reinhold Gilch (Vorsitzender der DJK Irchenrieth) und Festleiter Günther Wolfrum den Zug mit 14 Abordnungen aus Vereinen und Organisationen an.

Pfarrer Forster ging in seiner Ansprache auch auf die Europameisterschaft ein. Derzeit stünden Entscheidungen übers Weiterkommen an. Wie im richtigen Leben, meinte der Geistliche. Wer verliere, sei weg vom Fenster. Gerade deshalb sei es notwendig, den Begriff "Fair play" im Spiel und im Leben neu zu definieren.

Während Spieler auf dem Feld eine Auswechslung befürchten müssen, wechsle Gott die Menschen nicht aus. "Gott traut uns etwas zu", sagte Pfarrer Forster. Dieses Match, das jeden Tag neu beginne, dürfe bis zum Ende des Lebens durchgespielt werden. Der Mittelpunkt des Spielfeldes sei vergleichbar mit der Mitte des menschlichen Lebens: Gott. Es gelte deshalb, sich an seine Spielregeln zu halten.

Gleichzeitig dankte Forster allen Mitgliedern, die in der DJK eine Aufgabe übernommen haben oder auch in Zukunft übernehmen wollen. Mitglieder, die beim Ehrenabend ausgezeichnet wurden, könnten darauf stolz sein. So wie jeder "im Verein Jesu" stolz auf die persönliche Aufstellung durch Gott sein dürfe. Hier sei jeder erste Wahl. In den Fürbitten, vorgetragen von Fußballspielern der B-Jugend, wurde der Menschen gedacht, die sich für den Sport einsetzen und im Verein das gute Miteinander pflegen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.