Nahversorgungszentrum Irchenrieth
Super für die Region

Zahlreiche Ehrengäste waren bei der Einweihung des neuen Nahversorgungszentrums in Irchenrieth. Bild: fz
Vermischtes
Irchenrieth
22.06.2016
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Ein großer Gewinn für Irchenrieth und die Region wird das Nahversorgungszentrum mit Discounter, Backhaus, Metzgerei, Getränkemarkt und Bankautomat. Die Einweihung ist Geschichte, die Eröffnung verzögert sich noch.

Direkt an der Bundesstraße 22 steht das neue Nahversorgungszentrum, das für Irchenrieth und umliegende Orte sowie das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) große Bedeutung hat. Einweihung und Eröffnung laufen nicht parallel. Die Gasleitung sorgt für eine Verzögerung, und so ist die Eröffnung für Montag, 18. Juli, geplant. Die Baumaschinen waren noch im Areal - mittendrin Ehrengäste und Irchenriether bei der Einweihung. Vom Investor stellte Geschäftsführer Dirk Bodes heraus, dass "wir mit Bürgermeister Josef Hammer trotz einiger Hemmnisse das Objekt fast geräuschlos durchgezogen haben". Es sei für alle Beteiligten ein Meilenstein. "Es ist nicht üblich, dass wir in einer solch kleinen Gemeinde in ein Nahversorgungszentrum mit über 2000 Quadratmetern investieren. Aber hier spielen viele Faktoren mit", sagte Bodes. Vor allem die Nähe zur Bundesstraße. Stellvertretender Landrat Albert Nickl verteilte drei Gratulationen. Einmal an den Investor, dann an den Discounter und die Geschäfte, allen voran aber an die Gemeinde. "Alle Bürger profitieren davon."

Bürgermeister Hammer verglich das Jahr 1967, als die Entscheidung für das HPZ fiel, und das Jahr 2016 mit dem Nahversorgungszentrum. "Beim HPZ hat sich die große Bedeutung für Irchenrieth und die Region eingestellt, und so wird es auch jetzt sein." Eine Schlüsselfunktion nahmen die Familie Wurzer ein, die den geeigneten Grund zur Verfügung stellte, und Herbert Zangl vom Discounter. "Wir hatten noch nie Bäckerei, Café, Metzgerei oder Geldautomaten im Ort. Jetzt schon." Pfarrer Alfons Forster sagte bei der Segnung, dass das Wort Supermarkt alles ausdrücke. "Super sagt, dass es gut ist. Hier gibt es alles, was die Menschen brauchen." Aber es gebe hier künftig noch mehr Dinge. "Ich werde im Café hier mehr Menschen treffen als sonntags in der Kirche, und darum werde ich hier oft zu Gast sein."
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