Norma kommt nach Irchenrieth an die Bundesstraße 22
Kein Wall für die Norma

Wirtschaft
Irchenrieth
07.02.2015
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Eine Norma samt Bäcker, Metzger, Getränkemarkt, Bankautomat - der Einkaufsmarkt in Irchenrieth an der Bundesstraße 22 ist nach einer schwierigen Genehmigungsphase in trockenen Tüchern. Norma-Expansionsleiter Herbert Zangl nennt Einzelheiten.

Von einem bedeutenden Tag für die Gemeinde spricht Bürgermeister Josef Hammer, als er am Freitagvormittag im Rathaus den Genehmigungsbescheid für den Einkaufsmarkt an den Norma-Expansionsleiter übergibt. "Ein Schub für Irchenrieth, der durch nichts zu ersetzen ist."

Bei der Baugenehmigung, die sich in die Länge zog, ging es im Wesentlichen um die Nähe des Marktes zur Bundesstraße. "Wir wollten keinen Lärmschutzwall, sondern die freie Sicht auf den Einkaufsmarkt von der B 22 aus. Hierzu waren einige Gutachten nötig", erklären Hammer und Zangl. Gesehen werden, ist für Zangl das Kriterium schlechthin. "Wir werden nicht von Irchenrieth alleine leben." Leuchtenberg, Michldorf, Kaimling, Bechtsrieth und das Heilpädagogische Zentrum waren neben der B 22 die Faktoren bei der Standortwahl.

Nun liegt die Baugenehmigung vor, die Verträge mit den weiteren Mietern sind abgeschlossen, freut sich Zangl. Neben dem Norma-Markt mit 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche ist die Metzgerei Hausner aus Weiden mit 125 Qudratmetern nebst Imbiss integriert. Ein Bankautomat wird ebenfalls kommen. Die Raiffeisenbank Weiden erhielt dafür den Zuschlag.

Angebaut wird ein "Markgrafen"-Getränkemarkt mit 370 Quadratmetern. Etwas abgesetzt nach Süden folgt die Bäckerei Kutzer nebst Café und Außenbereich. Acht bis zehn Arbeitskräfte, auch in Teilzeit, werden einen Job in der Norma antreten, alles in allem werden wohl 25 Menschen in dem neuen Einkaufsareal Arbeit finden.

Zangl spricht von einem "Pilotprojekt" der Norma. Am Markt werden eigens drei Lkw-Parkplätze errichtet. Nach Ostern soll es mit dem Bau losgehen. Zangl rechnet mit einer Bauzeit von sechs Monaten, so dass der Einkaufsmarkt im Oktober seine Türen öffnet. "Die Leute warten schon drauf", bestätigt Bürgermeister Hammer. Zangl berichtet von zwei Anrufen von Bürgern, die gefragt haben, ob der Einkaufsmarkt komme, denn dann würden sie sich einen Bauplatz kaufen.
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