Norma kommt tatsächlich

Spatenstich für ein Projekt, für das der Gemeinderat schon im August 2012 einen ersten Entwurf abgesegnet hatte. Von rechts : Herbert Zangl (Norma), Dirk Bodes (Rebo-Consult), Bürgermeister Josef Hammer, Martin Geisendörfer (Bickhardtbau) und Landrat Andreas Meier. Bild: fz
Wirtschaft
Irchenrieth
17.09.2015
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"Hier entsteht ein modernes Nahversorgungszentrum", verkündet eine Tafel an der Bundesstraße 22. Viele Irchenriether kamen am Mittwoch zum ersten Spatenstich.

Es war der Startschuss für den Baubeginn noch heuer, die Fertigstellung soll im zweiten Quartal 2016 sein. Mit einer Bruttoinvestition von 2,5 Millionen Euro entstehen auf dem 21 000 Quadratmeter großen Areal 13 400 Kubikmeter umbauter Raum. Der Lebensmitteldiscounter Norma, das Backhaus Kutzer mit einer Filiale sowie einem Café, die Metzgerei Hausner, der Markgrafen-Getränkemarkt sowie Automaten der Raiffeisenbank werden dort Platz finden.

Nie Bedenken gehabt

30 Arbeitsplätze sollen entstehen. Die Bauausführung übernimmt die Firma "Bickhardtbau" aus Kirchheim, Investor ist die "Rebo-Consult" in Unterbreizbach. Deren Geschäftsführer Dirk Bodes betonte, dass Norma seinem Unternehmen den Einstieg ermöglicht habe. "Wir sind mehr als überzeugt von diesem Standort", sagte er und sprach Norma-Gebietsexpansionsleiter Herbert Zangl aus der Seele. Gerüchte, dass es nichts werde mit der Ansiedlung bei Irchenrieth, seien damit aus der Welt geschaffen. "Von unserer Seite gab es nie Bedenken", hob Zangl hervor.

Patrick Kutzer vom Konnersreuther Backhaus stellte heraus, dass die Planungen gut ins Kutzer-Konzept passten. Den Spatenstich verfolgten auch Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Altbürgermeister Albert Gruber sowie eine ganze Reihe geladener Gäste. Bürgermeister Josef Hammer strahlte und freute sich über das große Interesse.

Eine Vorreiterrolle

In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Zangl habe man eine Hürde nach der anderen genommen. Irchenrieth entwickle sich, deshalb brauche man dieses Nahversorgungszentrum als weiteres Stück Lebensqualität in der nun auf 1350 Einwohner angewachsenen Gemeinde. Eine Schlüsselfunktion hatte die Familie Wurzer als Grundeigner. Ihr dankte Hammer besonders. Landrat Andreas Meier sprach von einem Meilenstein für Irchenrieth. Hammers Gemeinde habe in Bezug auf Baugebiete, LED-Beleuchtung und Glasfaser eine Vorreiterrolle eingenommen. "Hier läuft eine Entwicklung, von der auch der Landkreis profitiert", würdigte der Landkreischef.
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