Anlieger der Hauptstraße sollen am 4. Mai ihre Meinung äußern
Restausbau in der Pipeline

Dieser Abschnitt der Kastler Hauptstraße soll ausgebaut werden, einen Gehweg soll es nur ortsauswärts auf der rechten Seite geben. Bild: stg
Politik
Kastl bei Kemnath
22.04.2016
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Mit großen Schritten voran geht es bei den Ausbauplänen für den dritten Bauabschnitt der Hauptstraße in Kastl. Bürgermeister Josef Etterer erläuterte dem Gemeinderat, dass bis Mai alle Planunterlagen beim Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth eingereicht werden müssten.

Laut dem Rathauschef besteht dann die Möglichkeit, Fördergelder abzuschöpfen. Dies sei zugegebenermaßen recht kurzfristig, allerdings sei die Aufforderung des Amtes auch sehr kurzfristig gekommen.

Möglichst günstig


Pläne für den Ausbau gibt es bereits seit drei Jahren, das noch ausstehende Stück der Hauptstraße war in der Vergangenheit nicht in den Bereich der Dorferneuerung gefallen. Michael Wagner vom Architekturbüro Schultes hatte die Planungen dabei, um sie dem Gremium nochmals in Erinnerung zu rufen. Zweiter Bürgermeister Arno Stahl (CSU) führte aus, dass es auch um einen möglichst kostengünstigen Ausbau für die Anlieger gehen sollte. Er schlug deswegen unter anderem vor, einen Gehweg nur ortsauswärts auf der rechten Seite anzulegen, die Zahl der ursprünglich geplanten Parkplätze zu reduzieren und auch den Umfang der geplanten Pflanzungen zu halbieren. Die Sanierung soll zudem auch erst nach der Einfahrt in die Schulstraße beginnen. Früher angedachte Maßnahmen an dieser Stelle sollen nicht umgesetzt werden.

Elisabeth Streng (FW) führte aus, dass sich viele Vorschläge mit dem decken, was ihrer FW-Fraktion diskutiert wurde. Man sollte ihrer Meinung nach aber auch nicht vergessen, die Anlieger miteinzubeziehen.

Bürgermeister Etterer betonte, dass die Frage der Straßenbeleuchtung auch noch zu klären sei. Hier seien - wie bei anderen Fragen auch - die Ansichten der Bürger gefragt. Zu einer Anliegerversammlung soll deswegen am Mittwoch, 4. Mai um 19.30 Uhr, ins Feuerwehrhaus eingeladen werden. Dass diese Zusammenkunft durchaus nötig ist, belegten auch die - mal zugelassenen, mal nicht zugelassenen - Wortmeldungen und Erläuterungen von Zuhörern in der Gemeinderatssitzung.
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