Antrag der Kameradschaft im Gemeinderat
Kriegerdenkmal fürs Juiläum herausputzen

Politik
Kastl bei Kemnath
11.03.2016
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Die Krieger- und Soldatenkameradschaft feiert im kommenden Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Am Kriegerdenkmal in der Ortsmitte ist die zentrale Gedenkfeier für die Opfer der Kriege, von Gewalt und Terror geplant. Die dort eingetragenen Namen und Daten der Gefallenen sollten dann auch leserlich sein. Immer wieder fallen die in Blei gegossenen Eintragungen heraus, so dass nachgebessert werden muss.

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft bittet deshalb die Kommune, das Ehrenmal zu sanieren. Der Gemeinderat beriet am Dienstag über das Gesuch. Bei der Vorstellung des schriftlichen Antrags ging Bürgermeister Josef Etterer von einer angemessenen Beteiligung der Kameradschaft aus. Wie hoch die Kosten für die Sanierung sein werden, ist ebenso offen wie die Art der Sanierung. Der Gemeinderat wünscht sich Lösungsvorschläge und will ein Unternehmen einbinden.

2012 hatten die Vereine, Unternehmen und die Gemeinde erfolgreich den ersten Kastler Schausamstag organisiert. Die Anregung blieb, diese Präsentation alle fünf Jahre zu wiederholen. Elisabeth Streng von den Freien Wählern erinnerte ihre Gremiumskollegen an diese öffentlichkeitswirksame Plattform.

Am ersten Schausamstag hatte sie wesentlich mitgewirkt. Von den Fraktionen erhielt Streng jetzt wieder grünes Licht, alle damals Mitwirkenden nach ihrem Interesse zu befragen. Nach den Osterfeiertagen sollen alle eingeladen werden, um die Bereitschaft zu erkunden, ob ein Schautag 2017 gewünscht wird.
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