Bauausschuss Kastl bespicht Umgestaltung des Rathauseingangs
Barrierefrei ins Rathaus kommen

Der Bauausschuss machte sich Gedanken über die Umgestaltung des Eingangsbereich des Rathauses. Wünschenswert wäre eine barrierefreie Lösung. Der Gemeinderat soll in der nächsten Sitzung eine Entscheidung treffen. Bild: wro
Politik
Kastl bei Kemnath
03.08.2016
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Mit mehreren sanierungsbedürftigen Objekten befasst sich der Bauausschuss der 1400-Seelen-Gemeinde Kastl. Zur Besichtigung eines Vorhabens müssen das Gremium und Ludwig Hafner von der Bauverwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath gar nicht weit gehen.

Ob es im Außenbereich des Rathauses nur zu kosmetischen oder gleich zu größeren Veränderungen kommen wird, das konnten die Räte noch nicht endgültig sagen. Die letzte Entscheidung darüber soll dem Gemeinderat überlassen werden, meinte Bürgermeister Josef Etterer auf Anfrage. Fest steht jedoch, dass der Treppenaufgang samt des in die Jahre gekommenen Holzgeländers repariert werden muss.

Feuchtes Mauerwerk


Auf eine Instandsetzung wartet aber nicht nur die Treppenanlage. "Auch am Boden muss was geschehen", wies Etterer auf die mehrmals im Jahr auftretende Feuchtigkeit im Mauerwerk hin. In diesem Zusammenhang wolle man auch den Forderungen nach einer barrierefreien Lösung nachkommen. Ein Ergebnis sei jedoch momentan nicht in Sicht. Aus den Reihen des Ausschusses kamen bereits einige Lösungsanschläge, weitere Anregungen sollten zeitnah erfolgen, empfahl Hafner. Mit einem Baubeginn sei heuer aber nicht mehr zu rechnen.

"Die Sicherheit der Kinder geht vor." Im Sitzungssaal des Rathauses ließ Bürgermeister Josef Etterer keinen Zweifel darüber aufkommen, dass ihm die Sorgfaltspflicht den Mädchen und Buben gegenüber ein wichtiges Anliegen sei. Neun Spielplätze im Gemeindebereich sind vor wenigen Tagen umfassend untersucht worden. Besondere Auffälligkeiten waren nicht festzustellen.

Spielgeräte austauschen


Vorsorglich will die Gemeinde aber die aus Holzteilen bestehenden Spielgeräte erneuern lassen und dort, wo es sinnvoll ist, durch solche aus Aluminium ersetzen. Ergänzend dazu sagte Etterer: "Spielplätze sind sensible Bereiche." Weiter betonte er auch im Hinblick auf die Kosten für die Sicherheit: "Das sind wir den Kindern gegenüber schuldig."

Wie der Freistaat so ist auch die Gegend rund um Kastl Wasserland. Überwiegend sind es kleine Gewässer, die die Landschaft prägen (Gewässer Dritter Ordnung). Der Sitzungsleiter informierte über die bestehenden Pflichtaufgaben. Besonders hob er die Sorgfaltspflicht bei der Lagerung wassergefährdender Stoffe, unter anderem Heizöl in Tanks, hervor. Wichtig sei auch die Einbindung der Anlieger, betonte Etterer. In diesem Zusammenhang erläuterte er auch die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachstellen.

Gute Arbeit sei bislang am sogenannten "Reuthigraben" geleistet worden, lobte Etterer die Bemühungen vor Ort. Aufgrund der bisherigen Beschaffenheit des Bodens konnte man mit den notwendig gewordenen Arbeiten zur Säuberung des Uferbereichs erst jetzt beginnen, begründete der Rathauschef die zeitliche Verzögerung.
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