Gemeinde Kastl und Telekom schließen Vertrag über Breitbandausbau
Am PC durchstarten

Wilhelm Köckeis (Breitbandausbau Kommunen), Josef Lingl (Breitbandpate der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath-Kastl), Bürgermeister Josef Etterer, Christoph Bernik und Enrico Delfino (bei Infrastrukturvertrieb Süd) sowie Reinhard Herr (Verwaltungsgemeinschaft Kemnath-Kastl, von links) freuen sich über den baldigen Start des Breitbandausbaus. Bild: hwk
Politik
Kastl bei Kemnath
16.04.2016
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Auf diese Unterschrift haben viele Haushalte in der Gemeinde Kastl gewartet. Bürgermeister Josef Etterer unterzeichnete mit Christoph Bernik von der Deutschen Telekom AG den Vertrag zum DSL-Ausbau. Besonders Altköslarn, Gründlhut, Neuenreuth, Haidhügel, Birkhof und Troglau werden von der Maßnahme profitieren.

In diesen Ortschaften lässt die Internetverbindung bislang noch zu Wünschen übrig. Dies wird sich aber in den kommenden Monaten ändern, denn die Anwesen werden zum Großteil direkt über eine Glasfaserkabel angeschlossen, wodurch theoretisch Geschwindigkeiten bis zu 200 000 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) möglich sind. Ebenso wird das bestehende Netz in Wolframshof, Weha, Unterbruck, Reuth sowie in den Bereichen Kastl-Ost und Kastl-West aufgerüstet.

Bürgermeister Etterer freute sich bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus sichtlich, dass künftig die ganze Gemeinde mit dem schnellen Internet verbunden sein wird. "Mit dem aktuellen Förderprogramm der bayerischen Staatsregierung ist es gelungen, dass wir den DSL-Breitbandausbau überall vollziehen können." Aber nicht nur Privathaushalte, sondern vor allem Betriebe und Unternehmen sowie Freiberufler werden profitieren. "Sie alle sind auf eine schnelle Internetverbindung angewiesen, die wir nun bieten können." Dies sei in der heutigen Zeit ein enormer Faktor, der nicht zu unterschätzen sei.

Zügiger Ausbau


Christoph Bernik und Wilhelm Köckeis gingen auf die Einzelheiten der Maßnahmen ein. Bernik, Verantwortlicher für den Breitbandausbau in der Region, sicherte einen zügigen Ausbau zu. "Wir wissen wie wichtig ein schneller Internetanschluss ist. Deshalb wollen wir so vielen Menschen wie möglich einen solchen Anschluss zur Verfügung stellen." Das Erschließungsgebiet werde damit zukunftssicher. Die Telekom werde nun in die Feinplanung für den Ausbau einsteigen. Gleichzeitig werde eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt seien, erfolge der Anschluss ans Netz.

Für 400 Haushalte


In der Regel vergehen zwischen Vertragsabschluss und Buchbarkeit der Anschlüsse rund zwölf Monate, informierte Köckeis, zuständig für den Bereich Breitbandausbau Kommunen. "Wir wollen aber versuchen, den Auftrag so schnell wie möglich abzuarbeiten."

Insgesamt werden rund 400 Haushalte profitieren. Neben sechs Kabelverzweigern werden wohl rund zehn Kilometer Erdbauarbeiten notwendig sein. Im Spätsommer 2015 hatte die Telekom ein Angebotspreis in Höhe von 814 388 Euro vorgelegt. Die Gemeinde wird hierfür eine Förderung von 80 Prozent erhalten, was einer Summe von 651 510 Euro entspricht. Der Eigenanteil wird somit bei 162 878 Euro liegen.
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