Höhe der Zuschüsse entscheidet über Umfang der Straßenbau- und Sanierungsmaßnahmen
Von Förderung abhängig

Politik
Kastl bei Kemnath
28.04.2016
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1,718 Millionen Euro stehen der Gemeinde Kastl in diesem Jahr für Investitionen zur Verfügung. Fest steht, wie das Geld im Vermögenshaushalt verwendet werden soll, jedoch nicht, ob die Maßnahmen in der geplanten Dimension auch umgesetzt werden können.

Zu den großen Vorhaben zählen die Sanierung der Heizungsanlage der Mehrzweckhalle und der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Altköslarn-Neuenreuth. Noch fehlen dazu konkrete Förderaussagen.

Die Zuschüsse für das Projekt "Kernwegenetze" der Steinwald-Allianz sind nach derzeitigem Kenntnisstand im Jahr 2016 sehr limitiert. Ob die Kommune mit der Sanierung der Straße zwischen Altköslarn und Neuenreuth ins Programmjahr aufgenommen wird, ist unklar. Haushaltstechnisch steht die Kommune allerdings Gewehr bei Fuß: Geplanten Ausgaben in Höhe von 202 000 Euro steht eine mögliche Fördersumme von 159 000 Euro gegenüber. Für die Sanierung der Heizung der Mehrzweckhalle werden im Etat unter dem Vorbehalt einer entsprechenden Förderung 120 000 Euro bereitgestellt. An Zuschüssen erhofft man sich 60 000 Euro.

Für eine neue Schutzausrüstung der Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Kastl sind als erste Rate 7000 Euro vorgesehen. Der bereits im Vorjahr geplante Austausch der Fenster im Feuerwehrgerätehaus erfolgt nun 2016. 19 000 Euro sind dafür angesetzt.

Aufgrund der weiterhin starken Nachfrage nach Bauplätzen ist es wegen des mittlerweile sehr stark limitierten Angebots an gemeindlichen Bauplätzen erforderlich, ein neues Baugebiet auszuweisen beziehungsweise ein bestehendes Baugebiet (Lettenwiese) zu erweitern: Im Vermögenshaushalt werden vorbehaltlich einer Einigung mit abgabewilligen Grundstückseigentümern 240 000 Euro für den Erwerb inklusive Nebenkosten bereitgestellt.

Bei der Breitbanderschließung stehen im Zahlenwerk Ausgaben in Höhe von 815 000 Euro Fördergeldern in Höhe von 651 500 Euro gegenüber. Weitere wichtige Investitionen sind 15 000 Euro für eine Grobanalyse zur Aufnahme der Gemeinde in die Städtebauförderung, 3000 Euro für die Anschaffung eines Geschwindigkeitsmesssystems mit Solarpanel sowie der Austausch des gemeindeeigenen Kindergartenbusses und die Beschaffung eines neuen Kommunaltraktors mit insgesamt 60 000 Euro als erste Rate. Die Zuführung zum Verwaltungshaushalt beträgt 177 500 Euro.
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