Josef Etterer bespricht in Bürgerversammlung auch die Breitbanderschließung
400 Haushalte profitieren

Bürgermeister Josef Etterer (links) beleuchtete das Geschehen in Kastl im vergangenen Jahr, an seiner Seite sein Stellvertreter Arno Stahl. Bild: stg
Politik
Kastl bei Kemnath
03.05.2016
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Knapp 75 Minuten lang beleuchtete der Kastler Rathauschef Josef Etterer in der Bürgerversammlung das vergangene Jahr. Eine gute Nachricht hatte er in Sachen Breitbandausbau.

Die Gemeinde habe sich an einem entsprechnden Förderprogramm beteiligt. Nach den Planungen 2015 sei vor wenigen Wochen der Ausbauvertrag unterzeichnet worden. "Insgesamt werden etwa 400 Haushalte profitieren." Dank einer großen Förderung belaufe sich der Eigenanteil der Kommune auf 162 000 Euro, berichtete Etterer.

Handlungsbedarf habe sich bei Prüfung von insgesamt sieben Brücken auf Stand- und Verkehrssicherheit ergeben. Bei drei Bauwerken sollen die Mängel nach Möglichkeit in Eigenleistung behoben werden. Ausführlich ging der Redner auf die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an den Tiefbrunnen I und II ein. Die Maßnahmen werden eine Neukalkulation des Wasserpreises nach sich ziehen, kündigte Etterer an.

Die Beschlüsse in den zehn Zusammenkünften des Gemeinderats sowie in einer Sondersitzung seien meist einstimmig getroffen worden. Etterer erinnerte hier an die Ergänzung der Beschilderung mit Hausnummerntafeln an den jeweiligen Straßenzügen sowie die Einweihung eines Kinderspielplatzes in Altköslarn. Gelegt worden sei auch der Grundstein für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm. Der Bürgermeister bedauerte, dass die vom Gremium beschlossenen Warn-Hinweisschilder bei den Einmündungen nach Senkendorf und Unterbruck nicht genehmigt wurden. Mit Blick auf das Thema Flüchtlinge hielt er fest, dass in Kastl trotz vieler Gespräche keine geeignete Unterkunft gefunden werden konnte. Ausführlich beleuchtete Etterer auch den beschlossenen Haushalt für 2016 (wir berichteten).

Ein freudiges Ereignis für die Kommune sei das 40-jährige Priesterjubiläum von Pater Georg Kirchberger gewesen. Pfarrer Armin Maierhofer sei zum 50. Geburtstag gratuliert worden. Dieser werde die Pfarrei zum 1. September verlassen. Der Waldecker Pfarrer Heribert Stretz werde die Pfarrei zusätzlich übernehmen. Auch erinnerte Etterer an die Verleihung der Altbürgermeister- und Ehrenbürgerwürde an Bruno Haberkorn. Ein erfreuliches Ergebnis habe die Kriegsgräbersammlung in Kastl erbracht. Mit knapp 3000 Euro erzielte der Krieger- und Soldatenverein das beste Ergebnis im Landkreis Tirschenreuth. Den Kastler Schützen gratulierte er zum Aufstieg in die Regionalliga, die mit der 2. Bundesliga gleichzusetzen sei.
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