Neuer Planentwurf für Gewerbegebiet Hauptstraße
Zwei Einwendungen

Politik
Kastl bei Kemnath
11.08.2016
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In die Zielgerade biegt die Aufstellung des Bebauungsplanes "Gewerbegebiet Hauptstraße" ein. Gleichzeitig erfährt der Flächennutzungsplan mit dem Billigungs- und Auslegungsbeschluss des Gemeinderates vom Dienstag seine siebte Änderung.

Der Bebauungsplan lag vom 21. März bis 22. April öffentlich aus, damit die Träger öffentlicher Belange ihre Stellungnahmen abgeben konnten. Die im Umweltbericht aufgezeigten und festgelegten Maßnahmen wurden als Bestandteil aufgenommen. 19 Behörden oder Fachdienststellen gaben keine Rückmeldungen ab oder hatten keine Einwände. Seitens des Landratsamts Tirschenreuth lagen zwei Einwendungen vor, die Bürgermeister Josef Etterer bekannt gab.

Die Bauverwaltung der Kreisbehörde fordert, die Festsetzungen zum naturschutzrechtlichen Ausgleich und Pflanzgebot zeichnerisch und textlich zu überarbeiten. Die Untere Naturschutzbehörde macht zur Bedingung, dass die Ausgleichsmaßnahmen mit ihr vorab abgestimmt werden. Verwiesen wurde auch auf die erforderliche "dingliche Sicherung" durch eine Grundbucheintragung.

Mit Beschluss trug der Gemeinderat den Forderungen Rechnung. Das Gremium billigte den neuen Entwurf zum Bebauungsplan und beschloss die Satzung. Er wird nochmals im verkürzten Auslegungsverfahren veröffentlicht. Gleichzeitig erhielt die Verwaltung den Auftrag, die Genehmigung für die siebte Änderung des Flächennutzungsplans über das Landratsamt zu erwirken.

Schnelles Internet bis Mitte 2017Eine ganze Reihe an Informationen hatte Bürgermeister Josef Etterer für die Gemeinderäte:

Sanierung Rathauseingang: Die Verwaltungsgemeinschaft soll die notwendigen Arbeiten feststellen. Die entsprechenden Mittel sollen im Haushaltsplan 2017 ihren Niederschlag finden.

Brücken: Lange und große Fahrzeuge beschädigen in Troglau immer wieder das Geländer. Auf Empfehlung des Bauausschusses wird die Verrohrung beidseits um jeweils 1,50 Meter verlängert. Als Absturzsicherung sollen Hecken angebracht werden. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag zu. Bei der Brücke in Unterbruck ist die Verkehrs- und Standsicherheit nicht so beeinträchtigt, dass eine Gefahr ausgeht, informierte der Rathauschef. Erforderliche Arbeiten sollen möglichst vom Bauhof übernommen werden. Wenn notwendig, sind Firmen einzubinden.

Kinderspielplatz am Sportplatz: Der Verschleiß bei den Holzelementen führt immer wieder zu Beanstandungen. Ersatzbeschaffungen in Höhe von 1500 Euro sind in Auftrag gegeben worden.

Kriegerdenkmal: Die beiden Angebote zur Sanierung seien in Preisgestaltung und im Umfang sehr unterschiedlich, erklärte Etterer. Der Bauausschuss empfahl, das günstigste Angebot anzunehmen. Das Gremium folgte dem Vorschlag. Summen und Bieter wurden nicht genannt.

Ausbau Hauptstraße: Der Gemeindeverwaltung liegt inzwischen der Zuwendungsbescheid vor. Demnach muss die Baumaßnahme bis 1. August 2018 abgeschlossen sein. Die Maßnahme soll entweder 2017 oder 2018 erfolgen. Mit den erforderlichen Beschlüssen wird sich der Gemeinderat noch in diesem Jahr befassen. Zur Höhe der Förderung konnte Etterer noch keine Auskunft geben. Erst nach Prüfung durch das Bauamt gebe es Zahlen.

Breitbandausbau: Der vorliegende Förderbescheid umfasst eine Investitionssumme von 814 388 Euro. 651 510 Euro werden als Zuschuss gewährt. Der Gemeindeanteil beträgt 162 878 Euro. Laut dem Bürgermeister wird die Fertigstellung im zweiten Quartal 2017 in Aussicht gestellt.

Energetische Sanierung : Für die Erneuerung der Heizung der Mehrzweckhalle und die neuen Fenster im Feuerwehrhaus erhält die Gemeinde keine finanzielle Förderung.

Nordgautag 2018 im Landkreis Tirschenreuth: Die Kommunen sind aufgefordert, sich mit Aktionen und Darstellungen zu beteiligen. (bkr)
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