Trassenpläne beschäftigen Gemeinderat
Nichts Genaues weiß man nicht

Kein offizieller Tagesordnungspunkt, aber der Kastler Gemeinderat befasste sich am Dienstagabend auch mit der bekanntgewordenen Stromtrassen-Planung. Die möglichen Routen stellte Bürgermeister Josef Etterer (mit seinem Stellvertreter Arno Stahl und Hans Walter, von rechts) vor. Bild: stg
Politik
Kastl bei Kemnath
29.09.2016
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Viel gibt es zum Thema noch nicht zu sagen, doch die Begeisterung darüber hält sich am Dienstagabend im Kastler Gemeinderat in Grenzen: Die Rede ist vom Entwurf des Trassenkorridornetzes der geplanten Höchstspannungsleitung Wolmirstedt-Isar (SuedOstLink).

"Ich hoffe, es wird keine Hiobsbotschaft", sagte Bürgermeister Josef Etterer zu den Plänen, die im Laufe des Dienstags bekanntgeworden waren. Eine von mehreren Varianten laufe auch über das Gebiet der Gemeinde, vorbei an den Ortschaften Reuth, Kastl und Troglau, berichtete der Sitzungsleiter.

Gemeinderat Hans Wopperer hatte einen großen Ausdruck des Plans dabei, so dass sich das Gremium einen guten Überblick verschaffen konnte. Etterer wies darauf hin, dass es sich lediglich um erste Entwürfe handle, die auch noch nicht näher geprüft worden seien. Seines Wissens nach sei vorgesehen, dass die Leitung komplett in der Erde verlegt werde. Detailliertere Informationen erhoffte sich der Rathauschef von einer Informationsveranstaltung in Bayreuth, die für Mittwoch terminiert worden sei.

Bürgermeister Etterer informierte weiterhin, dass die Bescheide für die Ausgleichszahlungen an die Landwirte im Wasserschutzgebiet für die Jahre 2013 bis 2015 in diesen Tagen rausgeschickt werden. Insgesamt sind dies für das Jahr 2013 gut 3000 Euro, für das Jahr 2014 etwa 4100 Euro sowie für das Jahr 2015 rund 2900 Euro.
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