Schießen
Volltreffer ins Schwarze

Die Luftgewehr-Mannschaft von Einigkeit Hubertus Kastl freut sich als Aufsteiger auf die Saison in der 2. Bundesliga: (von links) Ralf Horneber (Ligaleiter der Bundesliga), Maria Kausler, Lukas Haberkorn, Simona Bachmayer, Michael Buchbinder, Sandra Raps sowie Vorsitzender Wolfgang Raps. Bild: rwo
Sport
Kastl bei Kemnath
12.04.2016
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(rwo) Nach der souveränen Meisterschaft in der Luftgewehr-Bayernliga Nord/Ost setzten die Kastler Hubertus-Schützen am Samstag auf der Olympiaschießanlage in München Hochbrück noch eins drauf. Zum Aufstiegskampf in die 2. Bundesliga waren jeweils die Erst- und Zweitplatzierten aller vier Bayernligen geladen. Nur die besten drei Teams aller acht teilnehmenden Mannschaften sollten sich nach zwei Durchgängen für die zweithöchste Liga des Deutschen Schützenbundes qualifizieren. Die Nordoberpfälzer erwischten einen Sahnetag und schafften als Tagesbeste den Sprung in die 2. Bundesliga.

Um die lange Anfahrtszeit zu umgehen, war die Mannschaft bereits am Freitagnachmittag nach München angereist. Somit konnte man sich am Samstagmorgen optimal vorbereitet auf der Schießanlage einfinden, um das große Ziel, nach 2007 erneut in das "Oberhaus" einzuziehen, anzugehen.

Bereits nach der ersten Serie wurde klar, wie stark das Team den ersten Wettkampf bestreiten würde. Lukas Haberkorn (393 Ringe), Maria Kausler (390), Simona Bachmayer (394) sowie Sandra Raps (390) und Michael Buchbinder erreichten im ersten Wettkampf ein hervorragendes Ergebnis von 1956 Ringen. Damit lag man zur Halbzeit aussichtsreich an zweiter Position hinter der SSG Dynamit Fürth (1959) und vor der SG Eichenlaub Unterstall (1948). Die stärksten Verfolger aus Höbing und Staudheim (1936) waren bereits leicht abgeschlagen, aber immer noch gefährlich in Reichweite.

Nach der Mittagspause ging es mit dem alles entscheidenden zweiten Durchgang weiter. Trotz des Vorsprungs konnte man sich keinen Ausrutscher erlauben. Somit musste das Vorkampfergebnis annähernd bestätigt werden, was die Kastler auch taten. Während Simona Bachmayer mit 392 Ringen ihrem Vorkampfergebnisse nahe kam, konnten Lukas Haberkorn (394), Sandra Raps (392) und Michael Buchbinder (391) sogar leicht zulegen. Da fiel der leichte Einbruch von Maria Kausler mit 385 Ringen nicht ins Gewicht.

Während die Kastler Schützen mit 1954 Ringen im zweiten Durchgang eine starke Leistung ablieferten, brachen die Schützen aus Fürth (1946) ein. Somit rückte Hubertus mit einem Gesamtergebnis von 3910 Ringen sogar auf Platz eins vor. Zweiter wurde die SSG Dynamit Fürth (3905) vor der SG Eichenlaub Unterstall (3893). Dieses Trio schaffte damit den Sprung in die 2. Bundesliga. Dort trifft Kastl auch auf die Teams aus Kempten, Großaitingen, Vöhringen, Holzolling und Zaitzkofen sowie die etablierten Mannschaften SV Petersaurach, Post Plattling, HSG München und Der Bund München.

Im Anschluss an die Qualifikation ging es direkt zurück nach Kastl, wo den erfolgreichen Schützen in der Kürze der Zeit ein kleiner Empfang bereitet wurde. Nach dem Autokorso durch das Dorf begrüßte die vereinsinterne Böllergruppe die Schützen lautstark am Schützenhaus.

Endstand: 1. Einigkeit Hubertus Kastl 1956 (Durchgang 1)/1954 (Durchgang 2)/3910 (Gesamt); 2. SSG Dynamit Fürth 1959/1946/3905; 3. Eichenlaub Unterstall 1948/1945/3893; 4. Schützengilde Waldkraiburg 1931/1959/3890 ; 5. Winterlust Staudheim 1936/1952/3888; 6. SV Höbing 1936/1933/3869; 7. Andreas Hofer Sassanfahrt 1921/1944/3865; 8. Bergschützen Voglarn 1928/1928/3845
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