Angelika Kasseckert hilft, das Gedankenkarussell zu stoppen
Nicht zu viel Grübeln

Angelika Kasseckert. Bild: rpp
Vermischtes
Kastl bei Kemnath
14.04.2016
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Schnell waren die Plätze beim Frauenfrühstück des Katholischen Frauenbundes besetzt. Neben einem reichhaltigen Buffet erwartete die Besucherinnen ein Vortrag von Angelika Kasseckert. Im Pfarrheim referierte sie zum Thema "Raus aus dem Gedankenkarussell".

Die Familientherapeutin zeigte Ursachen, aber auch Wege auf, die Betroffenen beim Verlassen des Gedankenkarussells helfen können. "Warum denken Frauen zu viel und warum blockieren sie sich selbst?", fragte die Mantelerin zunächst in die Runde. Jeder könne die Neigung hierzu bei sich selbst feststellen. Dabei helfen Fragen wie: "Wie erschöpft und verletzlich fühle ich mich?", "Wie schwer fällt es mir, mich zu konzentrieren?", "Denke ich über alle meine Fehler und Schwächen nach?" und "Habe ich Energie zum Anpacken?". Kasseckert erklärte auch, wie die Faktoren Wertevakuum, Rollenverständnis, Anspruchsdenken, Biorhythmus und Überforderung das Grübeln begünstigen.

Um dies zu beenden, sollte man die Hilfe anderer akzeptieren, "Grübelzeiten" festlegen, Gedankenpausen einlegen, über die Gedanken wachen und diese aufschreiben sowie Sorgen delegieren. Dies alles sei eine Orientierungshilfe, um der Grübelfalle zu entkommen.
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