CSU Kastl
Karpfen statt Bär

Standesgemäß erschien die Oberpfälzer Teichnixe Lena Bächer im Dirndl aus Karpfenleder. Die stellvertretenden CSU-Vorsitzenden Marco Streng (links) und Andrea Heining sowie Bürgermeister Josef Etterer bedankten sich mit einem kleinen Präsentkorb für den interessanten Vortrag. Bild: ask
Vermischtes
Kastl bei Kemnath
20.03.2016
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"Unser Karpfen ist weltweit bekannt und schöner als der Berliner Bär." Ein Wort aus berufenem Munde.

Die Oberpfälzer Teichnixe Lena Bächer hielt eine Vortrag beim Fischessen der Kastler CSU im Unterbrucker Florianheim. Bei der traditionellen Veranstaltung am Schmerzensfreitag stand erstmals ein nichtpolitisches Thema auf dem Programm.

Stellvertretender Vorsitzender Marco Streng konnte dazu über 40 interessierte Zuhörer im Unterbrucker Florianheim begrüßen. Die Botschafterin des Oberpfälzer Karpfens berichtete detailliert über die Geschichte der Karpfenwirtschaft im Landkreis Tirschenreuth, die ihren Ursprung durch das Klosterstift Waldsassen fand. So hat die Karpfenzucht mit ihren flachen Teichen in den Jahrhunderten auch die Landschaft nachhaltig geprägt.

Das, die Teichnixe selbst ein echter Karpfen-Fan ist, wurde in ihrem Vortrag mehrfach deutlich: "Wer sich gesund ernähren will, kommt am Karpfen nicht vorbei." Die Nährwerte sowie der geringe Fettanteil sprächen für sich. Laut Greenpeace ist der Karpfen der einzige Fisch, den man heute noch unbedenklich verzehren könne. Große Probleme bereiten den Fischbauern die Fischräuber Reiher, Kormoran und Mink. "Hier sollte von der Politik endlich gegengesteuert werden", forderte die Teichnixe.

Die 20-jährige Lena Bächer wurde 2015 gewählt und repräsentiert noch bis 2017 das "Land der 1000 Teiche". Sie stammt aus einer alteingesessenen Fischzüchterfamilie aus Muckenthal bei Wiesau und kennt sich bestens mit Fischzucht, Fischen und deren Zubereitung aus. Derzeit studiert sie Landwirtschaft an der Hochschule Triesdorf.
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