IEM will weg vom Einzelkomponentenlieferanten
Optimistisch in die Zukunft

Albert Rupprecht (links) und Bürgermeister Josef Etterer (Zweiter von rechts) diskutieren mit Geschäftsführer Ralf Zander (Zweiter von links) sowie Betriebsleiter Michael Häckl über Möglichkeiten zu besseren regionalen Vernetzung von IEM. Bild: rpp
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Kastl bei Kemnath
19.05.2016
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Zusammen mit Bürgermeister Josef Etterer stattete CSU-Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht der IEM Fördertechnik in Kastl einen Besuch ab. Gemeinsam erörterten sie Möglichkeiten zur besseren regionalen Vernetzung des Unternehmens mit Hochschulen, Instituten sowie öffentlichen Einrichtungen mit deren Unterstützung die IEM zukünftig neue Technologien in der Fördertechnik anwenden will.

Seit seinem letzten Besuch vor rund zehn Jahren habe sich viel getan, stellte Albert Rupprecht fest. Die IEM habe eine schwierige Zeit durchgemacht. 2014 wurde das Unternehmen schließlich an eine Investorengemeinschaft verkauft. Seitdem läuft unter der Führung von Walter Sauter eine Phase der Umstrukturierung und Neuausrichtung des Unternehmens. Seit Jahresbeginn sind Ralf Zander und Alexander Remes in der Geschäftsführung. Zander ist für die strategische Ausrichtung und Remes für Optimierung des Betriebes zuständig. Zusammen wollen Sie sich mit den 115 Mitarbeitern wieder auf die Kernkompetenzen des Unternehmens konzentrieren.

Mit Produktentwicklungen und Englischkursen investiert IEM in die Zukunft des Unternehmens. Neue Geschäftsbereiche sind in Planung. IEM will hin zum Problemlöser und weg vom Einzelkomponentenlieferanten.

Die Stärken im Bereich konventionelle Kraftwerke, sowie bei der Müll- und Biomasseverbrennung sollen genutzt werden. Mit einer gestärkten Außendienstmannschaft will IEM künftig den Kunden früher und intensiver beraten und mit ihm zusammen Lösungen erarbeiten.

Mit vermehrten Messeauftritten, der Verbesserung des Marketings und einer Internationalisierung, zuerst auf anliegende europäischen Länder und mittelfristig weltweit, will die IEM sich zum kompletten Lösungsanbieter über die Fördertechnik hinaus entwickeln.

Ein Hoher Auftragseingang beschert IEM allerdings ein neues Problem. Das Unternehmen sucht Konstrukteure und Ingenieure für den Anlagebau. Auszubildende sollen nun mit einem zukunftsorientierten Konzept angelockt werden, denn IEM will nicht nur ausbilden, sondern auch übernehmen.
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