Kapellenbauverein ehrt Jubilare
Weihe bringt weitere Mitglieder

Vorsitzender Adolf Legath (links) und Bürgermeister Josef Etterer (Dritter von rechts) gratulierten Alfred Kastner, Rosmarie Tretter, Ursula Dötsch und Altbürgermeister Bruno Haberkorn (von links) für ihre langjährigen Mitgliedschaft beim Reuther Kapellenbauverein. Bild: jzk
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Kastl bei Kemnath
28.01.2016
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1994 gründete Adolf Legath den Kapellenbauverein Reuth. Bereits zwei Jahre später war die Weihe der Herz-Jesu-Kapelle, was der Gemeinschaft einen weiteren Schub gab.

Reuth. Dadurch standen in der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum des Feuerwehrhauses Ehrungen für 20-jährige Mitgliedschaft an. Vorsitzender Adolf Legath überreichte Urkunden an Ursula Dötsch, Andrea Gebhardt, Alfred und Jürgen Kastner sowie Rosmarie Tretter. Altbürgermeister Bruno Haberkorn erhielt von ihm ein Bild, das bei der Weihe der Kapelle am 11. August 1996 durch Generalvikar Wilhelm Gegenfurtner und Geistlichem Rat Otto Gebert entstand. Der damalige Gemeindechef hatte dafür die Schirmherrschaft übernommen und sich als Mitglied aufnehmen lassen. In der Folgezeit setzte sich Haberkorn unter anderem für eine Bezuschussung durch Gemeinde und Amt für Ländliche Entwicklung ein und übernahm die Kosten für den Steg über den Silberbach sowie die Unfallversicherung für das Grundstück bei der Kapelle.

In seinem Bericht gab Legath die Mitgliederzahl mit 61 an. Nach dem Totengedenken für Walter Uhl und Cilla Schäffler erinnerte er an das Patrozinium im Juni mit Pfarrer Armin Maierhofer. Beim Ehrenabend im August wurden die Gründungsmitglieder und Personen, die dem Verein 20 Jahre die Treue hielten, geehrt. Regelmäßig treffen sich die Dorfbewohner in der Kapelle zu Kreuzwegandachten, Rosenkranzgebeten und Maiandachten. Am zweiten Adventssonntag wurde dort das Frauentragen gefeiert.

Laufend verschönert


Legath pflegte wiederholt den Rasen und die Anlage um das Gotteshaus. Die untere Hälfte der Kirchentüre wurde abgeschliffen und mit einer Lasur gestrichen. Stadtförster Klaus Ferber lieferte wieder kostenlos den Christbaum. Bei der Herbstwanderung des Vitalsportvereins Kemnath hatte der Vorsitzende die Teilnehmer zu einer Kapellenführung eingeladen. "Mit den Mitgliedsbeiträgen konnte unsere Kapelle immer wieder verschönert werden." Ein roter Läufer, acht Sitzpolster, zwei Engelwächter im Altarraum, ein Kreuzweg, ein vergoldetes Altarkreuz und zwei Leuchter seien gekauft worden. Bei der Aufzählung der Anschaffungen vergaß er auch nicht den Rasenmäher, der auch der Feuerwehr zur Rasenpflege dient.

Als Termin für das Kapellenpatrozinium nannte Legath den 5. Juni. Kemnather Kammerchor wird es musikalisch gestalten. Nach dem Protokoll von Schriftführer Herbert Tretter legte Isolde Schraml den Kassenbericht vor. Revisor Robert Schraml hatte dazu keine Anmerkungen.

"Diese Kapelle ist das Aushängeschild des Dorfes", betonte Bürgermeister Josef Etterer. Er dankte dem Kapellenbauverein für die christliche Traditionspflege. Auch appellierte er an alle Vereine, sich am 26. Dorfwettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" zu beteiligen. Damit die Kommune ein "neues Gewand" im Internet bekommen könne, sollen alle Vereine Daten liefern.
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