Kirwa macht viel Arbeit
Erheblicher Personalaufwand für die Feuerwehr Unterbruck

Vermischtes
Kastl bei Kemnath
19.01.2016
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Unterbruck. Die Aufgaben werden auch bei der Unterbrucker Feuerwehr nicht weniger. Doch neben dem Brandschutz war sie ebenfalls schon immer für das gesellschaftliche Leben im Ort mit zuständig. Fester Teil ist hier die fünftägige Kirchweih im Florianheim - mit entsprechendem Personalaufwand.

Kassier Mathias Wegmann berichtete in der Jahreshauptversammlung von der Organisation des Lebensmitteleinkaufs, von der Küchenplanung und von der Einteilung der verschiedenen Dienste. In der Regel seien zwei bis drei Personen in der Küche und drei Personen für den Schankbetrieb und Bedienung notwendig gewesen. Er dankte allen Helfern, die ihm hier zur Seite standen.

88 Mitglieder


Nach dem Gedenken für Ehrenvorsitzenden Franz Scharf berichtete Vorsitzender Reinhold Veigl von den Aktivitäten des 88 Mitglieder starken Vereins. Er ging unter anderem auf die Teilnahme an den Versammlungen des Kreisfeuerwehrverbandes Tirschenreuth und des Vereinsverbandes Kastl, am Volkstrauertag und an anderen kirchlichen Festen sowie am 40-jährigen Priesterjubiläum von Pater Georg Kirchberger teil. Zudem fanden eine Christbaumversteigerung, Wanderung zur Holzmühle sowie ein Oldie- und Kappenabend statt. Neben dem Maibaumaufstellen erwähnte er zudem eine Kräuterwanderung der Frauengruppe am Rauhen Kulm. Die Beziehungen zu den Nachbarvereinen pflegten die Brandschützer beim Böllerfrühschoppen, Starkbierfest, Maifest in Waldeck und Sommernachtsfest des Sportvereins. Ebenso besuchten sie die Jubiläen der Feuerwehren Hessenreuth und Löschwitz.

Für die derzeit 24 Aktiven standen laut Kommandant Gerhard Veigl zehn Übungen und ein Schulungsabend an. Sie rückten im Vorjahr viermal aus und sicherten den Pilgerzug bei den beiden Kastler Wallfahrten ab. Mit seinem Stellvertreter Martin Stangl besuchte er Sitzungen auf Kreisbrandmeister-Ebene, Schulungen sowie Versammlungen auf Kreisebene. Außerdem fungierte er als Schiedsrichter beim Jugendleistungsmarsch in Guttenberg und als Delegierter des Kreisfeuerwehrverbandes bei der Jahresversammlung des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz im Landkreis Neumarkt. Gerhard Veigls Dank galt allen Aktiven für die geleistete Arbeit sowie Kreisbrandmeister Alois Schindler für die Unterstützung sowie der Gemeinde Kastl für die finanziellen Mittel für die Ausrüstung. Die jungen Feuerwehrdienstleistenden bat er, sich an den Weiterbildungsmaßnahmen zu beteiligen.

Gesunde Finanzen


Mathias Wegmann sprach von einer gesunden Kassenlage, was Revisor Karl Wöhrl bestätigte. Die Neuwahl der Kassenprüfer und der Vertrauensleute leitete zweiter Bürgermeister Arno Stahl. Revisoren bleiben Michael Stangl und Karl Wöhrl. Vertrauensleute sind wieder Thomas Groß und Christoph Stangl.

Kreisbrandmeister Schindler betonte die Wichtigkeit kleiner Ortswehren. Dank ihrer Ortskenntnisse lieferten sie im Ernstfall unverzichtbare Informationen und trügen so zu einer schnellstmöglichen Hilfe im Ernstfall bei. Reinhold Veigl beendete mit einem Ausblick auf 2016 die Sitzung. Geplant sind ein vereinsinterner Preisschafkopf, eine Wanderung nach Burkhardsreuth am 14. Februar und ein Zoiglabend. Das 125 -jährige Bestehen feiert die Wehr 2018.
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