Nachwuchsschützen Kastl
Trotz Wind in den Top-Ten

Die Kastler nahmen erstmals am KK-Dreistellungscup der Deutschen Schützenjugend teil: Stellvertretender Jugendleiter Andreas Kausler, die 2. Mannschaft mit Lena Stahl, Johanna Pühl und Sophia Miedel und die 1. Mannschaft mit Simona Bachmayer, Luisa Stahl und Maria Kausler, Jugendleiter Lukas Haberkorn (von links). Bild: rwo
Vermischtes
Kastl bei Kemnath
20.05.2016
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Mit widrigem Wetter hatte der Nachwuchs der Kastler Sportschützen beim KK-Dreistellungscup im thüringischen Suhl zu kämpfen. Am Ende belegten die Jugendmannschaften den achten und zehnten Platz.

/Suhl. Der KK-Dreistellungscup der Deutschen Schützenjugend ist ein Wettbewerb für Vereinsmannschaften und dient vorrangig zur Talentsichtung und Unterstützung erfolgreicher Jugendarbeit in den Heimatvereinen. 22 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich angemeldet. Die Kastler waren erstmals dabei.

Bereits um 8 Uhr machte sich die elfköpfige Gruppe auf den Weg zum Bundesleistungszentrum in das thüringische Suhl. Dort angekommen erfuhren die Nachwuchsschützen allerdings, dass der Start aufgrund technischer Probleme mit der elektronischen Schießanlage kurzfristig um mehr als eine Stunde verschoben wurde.

Gegen 13 Uhr wurde es dann für die 2. Mannschaft endlich ernst. Bei Sonnenschein, acht Grad Außentemperatur und böigem Wind mussten sich die Nachwuchsschützen mit dem Kleinkalibergewehr auf der 50-m-Freianlage beweisen. Trotz der Wetterverhältnisse kam Sophia Miedel zu einem Endergebnis von 563 Ringen. Mehr mit den widrigen Bedingungen zu kämpfen hatten ihre Mannschaftskolleginnen Johanna Pühl (555 R.) und Lena Stahl (550 R.).

Im Anschluss startete die 1. Mannschaft. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Wetter noch mehr verschlechtert. Bei fallenden Temperaturen und wechselnden Windverhältnissen wurde der Wettkampf zusehends zum Lotteriespiel. Während Maria Kausler auf ihre im Nationalkader gesammelten Erfahrungen zurückgreifen konnte, taten sich ihre Teamkolleginnen mit den Wetterbedingungen sehr schwer.

Nach dem Wettkampf hatte Kausler noch gute 564 Ringe erzielt, Simona Bachmayer und Luisa Stahl blieben mit 550 bzw. 546 Ringen unter ihren Erwartungen zurück. Zu diesem Zeitpunkt waren die durchgefrorenen Schützen alle froh, ihren Wettkampf abgeschlossen zu haben.

Am Ende belegte mit 1668 Ringen die vermeidlich schwächere 2. Mannschaft den 8. Tabellenplatz. Die 1. Mannschaft wurde mit 1660 Ringen nur Zehnte. Sieger mit 1693 Ringen wurde das Team aus Großenhausen aus Hessen.

Zum Schluss konnten sich auch die Schützinnen aus Kastl freuen. Durch die Platzierungen unter den Top-Ten konnte man nicht nur ein kleines Antrittsgeld, sondern auch noch Munitionspreise mit nach Hause nehmen. Am späten Abend wurde die Heimreise angetreten.
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