Volkstrauertag in Kastl
Erinnern ein Muss

Unter Trommelwirbel zogen zahlreiche Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, Bürger und Vertreter des Gemeinderates mit Bürgermeister Josef Etterer zum Kriegerdenkmal an den Dorfplatz, um der Opfer der Weltkriege zu gedenken. Zuvor war Pfarrer Heribert Stretz im Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Margaretha auf Frieden und Freiheit in der Welt eingegangen. Dort war vor dem Volksaltar ein kleines Grab mit einen Stahlhelm aufgebaut worden. Die Fahnenabordnungen waren links und rechts im Altarraum aufgestellt. Thomas Deubzer las die Fürbitten. Den Gottesdienst gestaltete der Kirchenchor unter der Leitung von Albert Schraml musikalisch.

Vor dem Kriegerdenkmal stellte der Bürgermeister die Besonderheit des Volkstrauertags heraus: Die Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs, der NS-Diktatur und danach sei so grausam und so prägend für die Menschheit gewesen, "dass wir uns erinnern und gedenken müssen". Die zahlreichen Flüchtlinge, die nach Deutschland und Europa gekommen seien, vergegenwärtigten uns den Schmerz und das Leid durch Krieg und Diktatur. "Wir denken auch an die Menschen, die auf der Flucht sterben, und an die Kinder, die von ihren Familien getrennt werden und zu Waisen werden", so Etterer. Die Trauer für die Toten mahne, für die Lebenden zu sorgen.

Zu den Klängen des Liedes "Ich hatte einen Kameraden", der Bayern- und Nationalhymne senkten die Vereine ihre Fahnen. Eine Abordnung der Krieger- und Soldatenkameradschaft legte einen Kranz nieder.
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