Neuer Streich des Film-Duos
Nach dem Historien- nun ein Werbefilm

Die beiden Filmemacher mit den vier Hauptdarstellern (von links): Manuel Geitner, Lizzane Kneidl, Robert Neuber, Hans Walter, Isolde Streng und Alfred Elflein.
Kultur
Kastl
04.06.2016
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Zintlhammer/Kastl. Robert Neuber und Hans Walter haben es wieder getan: Die beiden Filmemacher legen ihr neues Werk vor. Nach den Streifen über die Geschichte des Klosters Speinshart und zur Kastler Ortsgeschichte machen sie etwas ganz anderes - einen Werbefilm für Opel. Der dreiminütige Kurzfilm unter dem Motto "Umparken im Kopf" ist ein Beitrag der beiden für das Filmfest in München am 30. Juni, zu dem die Adam Opel AG einen Wettbewerb initiiert hat. "Die Beiträge sollen einen Diskurs anregen und unterhalten", heißt es in der Ausschreibung."

Neuber und Walter hatten den Film kurzfristig aufgegriffen. "Obwohl wir intensiv an einem Großprojekt für das Kloster Plankstetten arbeiten, wollten wir es versuchen", so Neuber. Erfahrung und das Netzwerk der vergangenen Produktionen halfen: "Die Unterstützer in unserem Freundes- und Bekanntenkreis haben uns sehr geholfen." Arbeit blieb für Neuber und Walter aber genug.

In dem Film wollten sie die lange Tradition der Mark Opel verbinden mit dem jungen Image, das sich der Konzern zugelegt hat. Deshalb kommt ein Opel Kadett, Baujahr 1969, ebenso vor wie ein neues Opel- Cascada-Cabrio. Außerdem zeigt der Film, dass Freude an einem guten Auto weder vom Alter des Fahrzeugs noch des Fahrers abhängt. Das Ganze verpackten die Filmemacher in eine kurze Handlung, die sich tatsächlich in Bayern zutragen könnte.

Alle Beteiligten kommen aus dem Freundeskreis. Ein älteres Ehepaar spielen Isolde Streng (Kastl) und Alfred Elflein (Ebern), ein junges Pärchen Lizzane Kneidl (Pressath) und Vize-Mister Bayern 2015 Manuel Geitner (Nürnberg). Als Radfahrer rollt Wolfgang Neuber (Pressath) durchs Bild. Als Traktorfahrer sind Lukas Kellner (Kastl) und Andre Hörndl (Marktredwitz) dabei. Reinhold Bortner aus Weiden und das Autohaus Brucker stellten die Autos. Gedreht wurde bei Eichelberg, in Höflas, in Kastl, am Dießfurter Freizeitsee und in Speinshart.

Ob das Werk einen Preis einbringt, können Robert Neuber und Hans Walter nicht sagen. "Wir haben keine Ahnung, ob wir den Geschmack der Jury treffen. Ebenso können wir nicht sagen, wie viele Einsendungen es geben wird." Sehenswert ist die neue Produktion auf jeden Fall. Überzeugen kann man sich derzeit davon aber noch nicht: Erst nach dem Festival am 30. Juni dürfen die beiden das Werk im Netz veröffentlichen.
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