Blick in Richtung Wahl

Im Oktober stehen Vorstandswahlen an, legte die CSU-Bundeswahlkreis-Konferenz unter dem Vorsitz von Staatssekretär Albert Füracker (Zweiter von rechts) fest (von links): Brigitte Trummer (Frauen-Union), Heidi Rackl (CSA), Europaabgeordneter Albert Deß, Bundestagsabgeordneter Alois Karl und der Bundeswahlkreis-Geschäftsführer Daniel Müller. Bild: hfz
Lokales
Kastl
13.02.2015
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Noch herrschen ruhige Zeiten für die Bundeswahlkreis-Konferenz der CSU. Im Oktober wählt sie einen neuen Vorstand und dann richtet sich der Blick schon auf die Wahl 2017.

Die Bundeswahlkreis-Konferenz der CSU hat ihre Auftaktsitzung für dieses Jahr dazu genutzt, die Marschrichtung der nächsten Monate zu besprechen. Festgelegt, das geht aus einer Pressemitteilung hervor, wurde auch ein zeitlicher Fahrplan für parteiinterne Wahlen.

Im Oktober wird sich dann das Gremium selbst einen neuen Vorstand geben. Das kann dann als der erste Schritt zur Vorbereitung der Bundestagswahl 2017 verstanden werden. Vor steht der Bundeswahlkreis-Konferenz Albert Füracker, Landtagsabgeordneter des Stimmkreises Neumarkt und Finanz- und Heimatstaatssekretär. "Wir sind nach wie vor in unseren drei Kreisverbänden Amberg, Amberg-Sulzbach und Neumarkt gut aufgestellt", verwies er auf aktuelle Zahlen aus der Parteistatistik. Sie listet für den Bundeswahlkreis 232 insgesamt 153 CSU-Ortsverbände mit 5580 Mitgliedern auf. 56 Ortsverbände können auf ergänzende Arbeitsgemeinschaften wie die Junge-, Frauen- und Senioren-Union oder Christlich Soziale Arbeitnehmerschaft (CSA) bauen. 25 Kreisverbände unterhalten daneben gleichfalls entsprechende Arbeitsgemeinschaften und -kreise mit 3243 Mitgliedern.

Diese Zahlen würden eine "klare Sprache sprechen", betonte Füracker und ergänzte: "Unser Ziel muss es aber sein und bleiben, in allen unseren Verbänden unsere Mitgliederstrukturen zu verbessern." Das erfordere politische Überzeugungsarbeit auf allen Ebenen und persönliches Engagement. Vor diesem Hintergrund beschrieb Bundeswahlkreis-Geschäftsführer Daniel Müller die in den Orts- und Kreisverbänden anstehenden Vorstandswahlen als "perfekte Rahmenbedingungen", um in diesen öffentlichen Mitgliederversammlungen parteipolitische Akzente zu setzen. Die CSU-Landesleitung habe entsprechende Zeitkorridore festgelegt. Demnach sollen die Ortsverbände bis 15. März und die Kreisverbände bis Ende Mai ihre Vorstandsgremien neu besetzt haben. Am 23. Oktober sei die Bundeswahlkreiskonferenz mit ihren Neuwahlen dran.

Beim Thema Mindestlohn waren alle anwesenden Mandatsträger - neben Füracker waren dies Europaabgeordneter Albert Deß, MdB Alois Karl, MdL Dr. Harald Schwartz sowie Oberbürgermeister Michael Cerny - einig, dass die bestehenden Regelungen einer Überarbeitung bedürften. Karl forderte: "Regelungen, die rechtlich nicht tragfähig sind, müssen auf den Prüfstand."
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