Breitband hält zusammen

Lokales
Kastl
08.10.2014
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Kastl und seine Nachbargemeinden halten zusammen - auch in Sachen schnelles Internet. Um Fördergelder optimal abzuschöpfen, arbeitet der Markt mit Hohenburg und Ursensollen zusammen.

Die interkommunale Zusammenarbeit wird auch für Kastl immer wichtiger. Das war der Tenor der jüngsten Marktratssitzung. Die Gemeinderäte befürworteten eine enge Kooperation mit den Nachbargemeinden Ursensollen und Hohenburg, um die Breitbandförderung voranzutreiben. Dazu soll ein entsprechender Vertrag geschlossen werden.

Auch beim Thema Senioren arbeiten die Gemeinden, die dem Naturpark Hirschwald angehören, zusammen. Die Kommunen wollen die Nachbarschaftshilfe professionalisieren und eine Fachkraft einstellen, die ihren Sitz in Kümmersbruck hat. Die Gemeinde gibt einen Zuschuss dazu. Auf der Tagesordnung stand unter anderem das Thema Kinderbetreuung: Bürgermeister Stefan Braun berichtete, dass eine Versammlung von jungen Eltern folgende Kinderbetreuungsformen in der Gemeinde erarbeitet habe: Tagespflege, Waldkindergarten, Naturgruppe und das Angebot des bestehenden katholischen Kindergartens.

Ministerium verhandelt

Insgesamt seien rund 70 Fragebögen ausgeteilt worden. 60 kamen laut Braun mit folgendem Ergebnis zurück: 60 Prozent der befragten Eltern bleiben beim bestehenden katholischen Kindergarten, etwa 40 Prozent wollen eine Alternative: Waldkindergarten und Naturgruppe. Der Bürgermeister kündigte an, sich mit den Verantwortlichen zusammenzusetzen und nach einer Lösung zu suchen.

Weiter berichtete Braun, dass das bayerische Finanzministerium auf einen Brief des Marktes Kastl zur Weiternutzung der leerstehenden Klosterburg geantwortet habe. Das Ministerium stehe mit einen Investor in Verhandlungen. Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, werde dies der Gemeinde umgehend mitgeteilt.

Die Felssprengung zwischen Kastl und Pfaffenhofen habe ein großes öffentliches Interesse hervorgerufen. "Das Spektakel für die Zuschauer hielt sich dann aber in Grenzen", sagte Braun. "Lediglich ein autogroßer Felsen kam den Hang herab. Der Rest des Felsens, den die Sprengung zerlegt hatte, blieb im Bewuchs des Hangs stecken und wurde erst nach der Sprengung beseitigt."

Der Bauhof hat eine eingefallene Mauer an der Lauterach in der Nähe des Friseursalons wieder aufgebaut und am Ausgang der alten Straße durch den Unteren Hammer Straßenflächen befestigt. Das Gleiche geschah an der Grenze Pfaffenhofen/Pattershofen, wo Flächen zur Lauterach hin als Ausweichstellen gepflastert wurden.

Kastl, so Bürgermeister Stefan Braun, besitze als eine der ersten Gemeinden im Landkreis ein sogenanntes Fahrgastinformationssystem, das die Abfahrt und die Ankunft öffentlicher Busse zeigt. Die Tafeln befindet sich an den Haltestellen am alten Bahnhof in Kastl. Außerdem wurde zum Schluss bekannt, dass der Schotter, der für die Abdeckung des Wiesenwegs bei der Felsensprengung gebraucht wurde, eine neue Verwendung bei der Sanierung der Wege Kastl-Mühlhausen und Sternfall-Flügelsbuch gefunden hat.
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