Christina Riebl referiert beim "Frauenfrühstück" zum Thema Körpersprache
Was Worte nicht sagen

Kommunikationstrainerin Christina Riebl aus Regensburg (rechts) gab Anregungen zum praktischen Ausprobieren. Bild: rpp
Lokales
Kastl
04.03.2015
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Schnell waren die verfügbaren Plätze im Pfarrheim vergeben. Der Katholische Frauenbund hatte zum Frauenfrühstück eingeladen. Neben dem reichhaltigen Büfett erwartete die Besucherinnen auch ein interessanter Vortrag. Christina Riebl, Kommunikationstrainerin aus Regensburg, sprach zum Thema "Der Körper lügt nicht - Was uns die Körpersprache mitteilt".

Die Körpersprache sei wichtiger für die Wirkung als der Wortlaut, das wisse inzwischen fast jeder Medienfachmann, meinte Riebl. Doch der Umgang mit dieser Ausdrucksform sei nicht einfach, da sie als älteste Form der Kommunikation im Unterbewusstsein verankert sei und sich somit zunächst der bewussten Kontrolle entziehe. Das Nachschlagen in "Deutungslisten", was eine Bewegung der Hand, die Stellung eines Fußes über die andere Person aussagen könnte, sei keine so günstige Herangehensweise an das Thema, betonte die Referentin.

Es sei besser, ein Gefühl für sich selbst, eine Art "Körperbewusstsein" zu entwickeln, um zunächst seine eigene Körpersprache zu verstehen. Dann sei man auch in der Lage, die der Mitmenschen zu deuten.

Der ganzheitliche Ansatz, den die Referentin in ihren Seminaren anwendet, beinhaltet als Grundvoraussetzung die Einheit von Körper und Geist. Eine Tatsache, der auch in der modernen Medizin mehr und mehr Rechnung getragen wird. Danach ging die Referentin auf die körpersprachlichen Ausdruckselemente bei einem Gespräch ein. Die Bedeutung von Körperhaltung, Blickkontakt und Mimik erklärte sie ebenso wie Gestik und Raumverhalten sowie die kulturellen Unterschiede bei der Körpersprache.
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