Die Ungarn feiern heuer mit

Lokales
Kastl
09.07.2015
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Wenn die Kastler heuer Bürgerfest feiern, dann ist auch eine Delegation aus der ungarischen Partnergemeinde Ersekcsanad dabei: Darauf machte Bürgermeister Stefan Braun im Gemeinderat aufmerksam.

Das Kastler Bürgerfest findet diesmal von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19 Juli, am Marktplatz statt. Bereits am Donnerstag, 16. Juli, trifft eine Abordnung aus Ersekcsanad in Kastl ein und wird um 19 Uhr offiziell im Steinstadel begrüßt. Der Gegenbesuch der Kastler in Ungarn ist von Freitag bis Mittwoch, 28. Juli bis 2. August, vorgesehen. Wer sich dafür interessiert, soll sich bei der Gemeinde melden.

Im Gemeinderat stand diesmal auch die gesplittete Abwassergebühr auf der Tagesordnung. Bürgermeister Stefan Braun legte einen Entwurf einer Satzung vor, der sieben Stufen für die künftigen Kanalgebühren vorsieht. Beitragspflichtig sind Grundstücke, die das Regen- oder Oberflächenwasser in einen gemeindlichen Kanal entwässern - egal, ob in die Kläranlage oder in einen sogenannten Vorfluter, zum Beispiel der Lauterach. Bei den Beratungen wurde deutlich, dass beispielsweise ein Grundstück mit rund 1200 Quadratmetern, das zu einem Drittel mit Dach, Garage und Pflaster bebaut ist, in die mittleren Stufen fällt: An der Höhe der Kanalgebühren ändert sich damit wenig. In höhere Stufen kommen Gebäude, die große Dachflächen und versiegelte Umgriffe haben, etwa die Klosterburg oder ein Einkaufsmarkt. Die Satzung wurde vom Marktrat abgesegnet.

Der Betriebsführungsvertrag zwischen der Wasserversorgung Pettenhofer Gruppe und Kastl wurde ergänzt und ausgeweitet. Damit sind verschiedene Arbeiten, die bisher zu bezahlen waren, nun als unentgeltlich eingestuft.

Moniert wurde zum Abschluss der Sitzung, dass die Telekom die vom Sturm beschädigte, oberirdische Telefonleitung an der Straße von Wirsfeld nach Wolfsfeld immer noch nicht repariert hat. Auch sollte ein neues Breitbandkabel deswegen in die Erde verlegt und das Ganze bei der Ausschreibung der neuen Breitbandverkabelung durch die Gemeinde festgelegt werden.

Stefan Braun meinte dazu, dass jeder Anbieter für die Breitbandverkabelung die Netzversorgung selbstständig regele und die Gemeinde hier keinen Einfluss habe - außer, man bezahle diese Extra-Kosten. Ansonsten könne man dem Anbieter die Bauausführung nur vorschlagen- es, aber nicht bestimmen.

Der Gemeinde stehen nur rund eine Million Euro für die Breitbandverkabelung zur Verfügung. Extraleistungen müssen nach Brauns Worten auch extra aus dem Gemeindehaushalt finanziert werden.
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