Fahne kostet fast nichts

Lokales
Kastl
03.03.2015
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Einen ungewöhnlichen Weg gingen die Sportschützen von "Einigkeit Hubertus" bei der Restaurierung ihrer Fahne. Ende 2014 hatten sie zur Deckung der Kosten einen Spendenaufruf gestartet - mit Erfolg.

Der Aufruf sei gut angenommen worden, berichtete Vorsitzender Wolfgang Raps in der Jahreshauptversammlung. Fast 90 Prozent der Kosten von rund 6500 Euro seien schon abgedeckt. Er wies darauf hin, dass die Spendenaktion noch bis einschließlich 15. März andauert.

Saal im Frühjahr umbauen

Nach den Ehrungen (Bericht oben) gab Raps einen kurzen Ausblick auf die nächsten Vorhaben. Neben dem Saalumbau im Schützenheim, der in zwei bis drei Monaten abgeschlossen sein soll, steht erstmals ein Vatertagstreffen auf dem Terminkalender. Saukopfessen, Starkbierfest, Bayernligafinale in Kastl, die Königsproklamation sind weitere Termine, ehe die Vorbereitungen für das Wiesenfestschießen beginnen.

Nach dem Totengedenken blickte der Vorsitzende auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück. Er erinnerte an einen Böllerfrühschoppen, Hausfasching, Karfreitags-Fischessen, Bürgerschießen, Grillfest, Kirchweihabend sowie einen Vereinsausflug ins Frankenland. Neben der Teilnahme an den Meisterschaften und Rundenwettkämpfen beteiligten sich die Schützen wieder am Ferienprogramm mit einem Schnupperschießen. Neben monatlichen Ausschusssitzungen standen auch die Gratulation von neun Mitgliedern zum Geburtstag im Kalender.

"Auch für unseren Gau waren wir wieder aktiv", merkte Raps an. So fanden in Kastl neben der Gaumeisterschaft der Jugend auch der Gauschützenball, das Gaujugendgrillfest und nicht zuletzt die Jahreshauptversammlung des Gaues Armesberg statt. "Ausgetragen wurde von uns das Kreis-Kriegerschießen des Vereinsverbandes Kemnath sowie die Landkreismeisterschaft der Sportschützen", führte er weiter an. Sehr gut besucht war erneut das Wiesenfestschießen in Kemnath. "Eine bessere Werbung für unseren Sport gibt es gar nicht", stellte Raps zufrieden fest.

Vierte Kaderschützin

Auch in sportlicher Sicht gab es erfreuliche Nachrichten. So trägt die gute Nachwuchsarbeit weiter Früchte. Besonders erwähnte Raps die Berufung von Maria Kausler in den Junioren-Nationalkader. Sie sei damit die vierte Kaderschützin aus den eigenen Reihen. Seinen Bericht schloss Raps mit einem Dank an alle Helfer. "Ohne eure Unterstützung wäre ein Vereinsleben in der derzeitigen Form überhaupt nicht möglich."

Bürgermeister Josef Etterer lobte das große Angebot sowie die hervorragende Nachwuchs- und Vereinsarbeit. Er dankte für die Teilnahme am Ferienprogramm. Wolfgang Raps bezeichnete er als "Glücksfall für den Verein", der ein Aushängeschild in der Gemeinde sei: "Wir sind stolz auf euch, macht weiter so."
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