Große Ehrung: Rosa Heitmann seit 65 Jahren bei VdK - Sozialverband zieht Bilanz
Das soziale Gewissen im Land

Den langjährigen Mitgliedern, die bei der Jahreshauptversammlung geehrt wurden, gratulierte auch die neue Vereinsführung des VdK Kastl sowie Bürgermeister Stefan Braun (rechts) und Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty (vorne rechts). Bild: jp
Lokales
Kastl
07.04.2015
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Die Ehrung langjähriger Mitglieder und die Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung des VdK Kastl. Die Mitgliederzahl gab Vorsitzender Hermann Kucharski mit 196 an. Das Durchschnittsalter derer, die dem VdK angehören, liege bei 61,31 Jahren. Die Sammlung "Helft Wunden heilen" habe 1723 Euro eingebracht.

Die Mitglieder bestätigten Kucharski als Vorsitzenden und Andreas Jörger als dessen Stellvertreter. Ebenso im Amt bleiben Schriftführer Alfred Fritscher, der zugleich Delegierter für die Kreisversammlung ist, und Kassenverwalter Armin Kreiner. Beisitzer sind Gabi Angermann, Hubert Kerschensteiner, Heinrich Matschiner, Hedwig Öchsl, Josef Schaller, Ingrid Ströbl und Siegfried Wittmann. Für 65 Jahren beim VdK wurde Rosa Heitmann geehrt. Seit 40 Jahren dabei ist Ehrenvorsitzender Georg Kuhn, seit 30 Jahren Otto Hondl. Für jeweils zehn Jahre wurden Karl-Heinz Fasoldt, Monika Ihm, Anita Kick, Maria Klier, Hans-Dieter Kopf, Reinhold Mahlein und Gerlinde Walter ausgezeichnet.

Kucharski kündigte die nächsten Veranstaltungen an: Muttertagsfeier am Sonntag, 10. Mai, und Tagesausflug nach Rothenburg am Samstag, 5. September. Die Weihnachtsfeier ist für Sonntag, 13. Dezember, geplant. Der Vorsitzende erklärte, dass er gerne bereits sei, Mitgliedern beim Ausfüllen der verschiedenen Formulare für Versicherungsangelegenheiten, Rente oder Feststellung eines Behindertengrades behilflich zu sein. Für rechtliche Angelegenheiten jedoch sei der Anwalt des VdK zuständig.

Bürgermeister Stefan Braun bezeichnete den VdK als das soziale Gewissen im Land. Trotz der Vollbeschäftigung im Landkreis triften die sozialen Unterschiede immer mehr auseinander, bedauerte er. Eine große Herausforderung, für die im Landkreis rund drei Millionen Euro aufgewendet werden müssten, wovon der Bund wieder über 90 Prozent übernehme. Gut fand es Kucharski, dass der Marktrat in Kastl sich dafür entschieden hat, Asylbewerber nicht in Massenunterkünften unterzubringen, sondern auf einzelne Familien aufzuteilen. (Hintergrund)
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