Hupen und Böller

Es muss nicht immer ganz oben sein. Florian Neumann von Einigkeit Hubertus Kastl (rechts) freute sich riesig über seine beiden Bronzemedaillen bei der deutschen Meisterschaft in München-Hochbrück. Bild: rwo
Lokales
Kastl
14.09.2015
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Die Fahnen vor dem Schützenhaus kündeten vom Erfolg der zielsicheren Athleten von Einigkeit Hubertus. Nach den vielen undankbaren Plätzen in den Vorjahren, sprangen diesmal zumindest zwei Bronzemedaillen bei der "Deutschen" heraus.

Mit einem Hupkonzert und mit Deutschlandfahnen geschmückten Autos fuhren die Heimkehrer aus München am Sonntagabend durch den Ort zum Schützenhaus. Dort wurden sie bereits von Freunden, Vereinsmitgliedern und den Böllerschützen erwartet. Kaum ausgestiegen, hallten bereits die ersten Schüsse, bevor ein Sektempfang die Stimmung weiter steigen ließ. Den Verantwortlichen war die Freude ins Gesicht geschrieben, endlich wieder überregional erfolgreich gewesen zu sein.

Als glücklicher Schütze erwies sich dabei Florian Neumann. In der Einzelwertung Jugendklasse konnte er sowohl mit 588 Ringen im KK-Liegendkampf, als auch mit 559 Ringen im KK-Dreistellungskampf die Bronzemedaille erzielen. Zudem wurde er im Luftgewehr-Dreistellungskampf mit 587 Ringen Vierter, ringgleich mit dem Drittplatzierten. Aber auch alle anderen Teilnehmer erzielten durchweg beachtliche Ergebnisse, darunter auch weitere Platzierungen unter den Top-Ten.

Entsprechend groß war die Freude im Verein. Bei der anschließenden Feier im Schützenhaus lies Vorsitzender Wolfgang Raps die Wettbewerbe Revue passieren. Insgesamt waren 13 Schützen mit 24 Einzel- und Mannschaftstarts in München-Hochbrück vertreten. Dass es dieses Jahr nach längerer Durststrecke wieder zu Edelmetall gereicht habe, sei umso schöner.

Aber nicht nur den Bronzemedaillengewinner wollte man feiern. Auch alle anderen Schützen bei denen es zu keiner Medaille gereicht hat haben gute Ergebnisse erzielt. Alle dürfen sich als Gewinner fühlen, denn es ist nicht selbstverständlich bei der Deutschen Meisterschaft antreten zu dürfen. Durch die vielen Vorqualifikationen bleiben bereits viele Sportler auf der Strecke.

Raps bedankte sich bei allen Teilnehmern für deren vorbildlichen Trainingsfleiß. Ebenso bei den beiden Jugendleitern Lukas Haberkorn und Andreas Kausler, welche im Vorfeld die Trainingseinheiten geleitet und die aufwendige Betreuung in München übernommen hatten.

Bürgermeister Josef Etterer gratulierte ebenfalls im Namen der Gemeinde. Die Schützen seien ein wichtiger Baustein in der Kommune und brächten sich durch vorbildliche Jugendarbeit ein. Nicht nur in der Heimat sondern auch überregional sei man dadurch bekannt. Etterer würdigte die Leistungen und bedankte sich zugleich bei den Trainern, Betreuern und Eltern, die dies alles ermöglichten.
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