Kartoffelkäfer bedroht Wachstum auf den Feldern
Jagd auf Larven

Eigentlich sehen die kleinen Knubbel gar nicht gefährlich aus. Für die Kartoffelernte sind sie allerdings ein großes Risiko. Bild: rpp
Lokales
Kastl
03.08.2015
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Nachdem sich in den vergangenen Tagen die Gerüchte häuften, dass ein Feld in der Nähe von Kastl von Kartoffelkäfern befallen sei, wurden seine Larven auch in einem Hausgarten gesichtet. Die gelb-schwarz gestreiften Käfer hatten in den 70er Jahren ganze Felder kahl gefressen und Ernten vernichtet.

Bei den Landwirten ist der Käfer ein gefürchteter Plagegeist, denn er vermehrt sich rapide, frisst die Blätter und das Grün der Pflanze, wodurch diese vorzeitig zum Absterben gebracht wird. Erkennt das der Bauer nicht rechtzeitig, treiben die frischen Kartoffelknollen, die ja für den Winter eingelagert werden sollen, bereits wieder aus und stehen so als Wintervorrat nicht mehr zur Verfügung. In einem Garten fand der Besitzer Larven in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Es wurden über 30 an einer Pflanze gezählt, und zwei weitere Gelege waren nicht weit.

Die Larve ist, wie der Käfer, recht kugelig anzusehen. Sie ist leuchtend rot und hat an beiden Seiten schwarze Punkte. Ihre Haut wirkt nass glänzend. So lässt sie sich gut vom einheimischen Nützling, der Marienkäferlarve unterscheiden, die überwiegend schwarz und matt wirkt. Außerdem ist sie eher länglich geformt.
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