Kastler Schützen organisiert Kurs und Prüfung - Neuauflage bereits in Planung
Lizenz zum Böllern

18 Oberpfälzer absolvierten in Kastl einen Böllerkurs. Vorsitzender Wolfgang Raps (Sechster von links) plant bereits eine Neuauflage. Bild: idu
Lokales
Kastl
05.03.2015
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(idu) Zum Krach machen hatten die Sportschützen geladen. 18 Männer zwischen 19 und 55 Jahren aus der ganzen Oberpfalz waren nach Kastl gekommen, um sich zum Böllerschützen ausbilden zu lassen. Sie dürfen nun Handböller, Kanonen und Standböller abfeuern. Lehrgangsleiter war Hermann Schillinger aus Vachendorf. Als Prüfungsleiter war Karl Bartenschlager vom Gewerbeaufsichtsamt München gekommen.

Jeder musste eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beantragen, um Zuverlässigkeit und Eignung nachzuweisen. 20 Fragen zu Recht, Sicherheit und Unfallverhütung klärte die Theorie. Auch Sicherheitsvorschriften zum Schwarzpulver waren gefragt. Außerdem musste jeder je zehn Fragen zu Handböller, Standböller und Kanonen beantworten können.

In der Früh wurde dann geübt. Am Nachmittag wurde es ernst. Nach bestandener Prüfung müssen die Teilnehmer nun eine Böllererlaubnis beantragen. Anschließend ist der Weg frei, um Salutschüsse abgeben zu dürfen.

Den Kurs hatte Kastls Böllergruppe initiiert. Wegen der großen Nachfrage ist ein weiterer Lehrgang geplant. Interessierte sollen sich mit Vorsitzendem Wolfgang Raps in Verbindung setzen, Telefon 0151/ 22913446, E-Mail w.raps@gmx.de
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