Krimilesung mit Johann Georg Heigl am Sonntag, 13. September, im Kastler Paradies - Autor ...
Ein Mord hilft beim Erhalt der Klosterburg

Lokales
Kastl
10.09.2015
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Vor 600 Jahren, am 6. Juli 1415, wurde Jan Hus als Ketzer verbrannt. Hat der Mord an einem Kastler Mönch damit etwas zu tun? Dieser Frage geht Johann Georg Heigl am Sonntag, 13. September, ab 16 Uhr in einer Autorenlesung im Paradies der Kastler Klosterkirche nach.

Der gebürtige Kastler präsentiert dort seinen selbst verfassten Roman "Der böhmische Reiter" - als Kastler Klosterkrimi. Der pensionierte Gymnasiallehrer aus Taubernfeld hat mit seinen historischen Schriften über seinen Geburtsort Kastl schon mehrmals auf sich aufmerksam gemacht.

Heigl ist mit Örtlichkeiten wie der Klosterburg und der Kastler Geschichte bestens vertraut. Speziell die altehrwürdige Klosterburg war für den Autor schon immer ein Anlass, deren Geschichte lebendig zu erhalten.

In seinem Krimi lässt Heigl den jungen Schreiber Konrad die Ereignisse erzählen, die sich im kalten Spätwinter des Jahres 1415 zugetragen haben. Zu dieser Zeit ist Georg Kemnater Abt des damaligen Klosters und Prior der berühmte Mönch Johannes von Kastl.

In dem Roman wird Pater Hermann tot in der Bibliothek gefunden. Tags darauf trifft der kurfürstliche Kommissär Höllrigl aus Amberg ein: Der Mörder muss sich noch im Kloster aufhalten, doch Abt Georg scheint nicht viel Wert auf Zusammenarbeit mit dem Kommissär zu legen.

Der Autor schreibt dazu: "Vor 600 Jahren, am 6. Juli 1415, wurde Jan Hus als Ketzer verbrannt. Hat der Mord an einem Kastler Mönch damit etwas zu tun? Verhindern die hohen Klostermauern die Flucht des Mörders? Helfen Sie mit, diese Mauern zu erhalten, indem Sie eine Spende von zehn Euro für den Krimi geben." Diesen können Interessenten nach der Lesung für zehn Euro kaufen. Der Erlös dieser Aktion kommt auf Wunsch des Autors komplett der Sanierung der Klosterburgmauer zugute.
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