Neue Fahrzeuge und Halle für Bergwacht-Rettungsstation
Erhebliches Mehr an Sicherheit

BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann (links) freute sich, dass Kastl jetzt ausreichend gerüstet ist, falls ein Kletterer verunglückt. Bergwacht-Bereitschaftsleiter Hubert Sperber (rechts) erinnerte an die Entstehung der Bergwacht-Rettungswache Kastl. Bilder: jp (2)
Lokales
Kastl
18.05.2015
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Die Kletterer in den Lauterachfelsen werden es gern hören: Mit einem Gottesdienst und der anschließenden Segnung der Rettungsfahrzeuge und der dazugehörenden Garage wurde die Bergwacht-Rettungsstation Kastl offiziell in Betrieb genommen. Das bedeutet für die Sportler ein Mehr an Sicherheit.

Gottesdienst im Freien

Der sonntägliche Gottesdienst fand diesmal nicht in der Kastler Klosterkirche St. Peter, sondern auf dem Gelände der Bergwachtler in Lauterach unterhalb Kastls statt. Pfarrer Pater Richard feierte zusammen mit den Mitgliedern und zahlreichen Gläubigen die Messe im Freien. In seiner Predigt betonte er, wie wichtig das tägliche Gebet ist. Die Kindergruppe unter der Leitung von Religionslehrerin Franziska Kneißl führte mit einem Lied auf das bevorstehende Pfingstfest hin.

Zwei neue Fahrzeuge

Nach dem Gottesdienst segnete Pfarrer Richard die beiden Fahrzeuge: einen geländegängigen VW Amrock mit Spezialaufbau zum Transport von Verletzten und ein Quad mit einem 800-Kubikzentimeter-Motor und Geländereifen. Außerdem übergab er die von der Bergwacht Amberg in Eigenleistung erstellte Halle, in der die Fahrzeuge untergebracht sind, ihrer Bestimmung.

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Hubert Sperber würdigte beim anschließenden Festakt vor vielen Mitgliedern und Gästen die Marktgemeinde Kastl für die Unterstützung und die Überlassung des Geländes sowie die Leistung der rund 80 Mitglieder der Bergwacht Amberg, die in rund 1500 Arbeitsstunden die Fahrzeughalle gebaut hatten. Auch bedankte sich Hubert Sperber bei rund einem Dutzend Firmen, die den Bau aktiv oder mit Spenden unterstützt haben.

Außenanlagen fehlen noch

Der Bau der Fahrzeughalle sei die Voraussetzung für die Unterbringung der Rettungsfahrzeuge und dafür, dass die Zentrale in Bad Tölz Kastl als Bergrettungswache anerkenne, zu der auch die Station in Freudenberg gehöre. Laut Sperber schaffte man es zwar noch nicht ganz, bis zur Einweihung mit der Baumaßnahme fertig zu werden. Doch die fehlenden Außenanlagen werden demnächst in Angriff genommen.

BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann äußerte seine Freude über die neue Bergrettungswache Kastl, die für die Kletterer in den Lauterachtal-Felsen ein erhebliches Mehr an Sicherheit bedeuteten. Danach ging man zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über, einem Weißwurstfrühstück mit Brezen und Bier.
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