OTH-Ausstellung im Steinstadel eröffnet: Ideen zu vielen Themen mit neuesten technischen ...
13 Studenten blicken ins Herz Europas

Die Bürgermeister Monika Breunig und Stefan Braun, stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann sowie die OTH-Professoren Karlheinz Müller und Dieter Meiler (von links) eröffneten die Ausstellung. Bild: jp
Lokales
Kastl
29.10.2014
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Das Spektrum der Themen reicht von Flüchtlings-Schicksalen bis zur Massentierhaltung: Einen neuen Blick auf Europa, im Herzen Europas, in Steinstadel in Kastl, zeigt eine Ausstellung von Studenten des Master-Studienlehrgangs Medientechnik und Medienproduktion der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden.

Eine Symbiose

Die verantwortlichen Professoren Dieter Meiler und Karlheinz Müller eröffneten die Schau am Wochenende im Beisein politischer Prominenz und weiterer interessierter Gäste.

Dabei stellten sie auch kurz die Themen vor, die die Macher aufgegriffen haben. Dieter Meiler ist bei der OTH für das Lehrgebiet Medieninformatik-Medientheorie, Karlheinz Müller für Design digitaler Medien, Konzeption und Medientheorie zuständig.

Brigitte Bachmann überbrachte die Grüße von Landrat Richard Reisinger. Bürgermeister Stefan Braun nannte die Ausstellung eine Symbiose zwischen Historischem und Moderne. Ein Rundgang durch die beiden Ebenen zeigt die Sicht von 13 Studenten auf aktuelle europäische Themen.

Unter anderem geht es um die "Massentierhaltung - Sollte hier ein Umdenken der Konsumenten erfolgen?", aber auch um "Willkommen im Flüchtlingsheim Amberg - Flüchtlinge erzählen ihr Schicksal bei ihrer Flucht nach und in Europa".

"Neue Hymnen"

Der Aspekt "Neue Hymnen" widmet sich einer Verschmelzung der verschieden europäischen Nationalhymnen und "Mediensüppchen - der Medienherd" bietet die Möglichkeit, die Krisen in Europa in der Backröhre zu betrachten.

"Grenzenlos - die unhaltbaren Zustände an der Außengrenzen von Europa für die Menschen, die nach Europa wollen", kommen ebenso zur Sprache wie "Der Traum von Europa - Betrachtung der kritischen und schwierigen Seiten Europas", dargestellt in einer Video-Installation vor der Europa-Karte. Passende Musikstücke begleiten die Beiträge.

Die Besucher zeigten sich überrascht, mit welchen neuesten technischen Mitteln die Studenten ihre Eindrücke und Ideen wiedergegeben haben. Sie verweilten noch lange vor den Kunstwerken.
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