Pause für den Schutzengel

Für Rauchwarnmelder wirbt eine Wanderausstellung der Kreisfeuerwehr, die in Kastl eröffnet wurde (von links) Jürgen Ehrnsberger, Fredi Weiß, die Führungskräfte der Wehren aus Kastl, Pfaffenhofen und Utzenhofen sowie (von rechts) Hubert Blödt und Bürgermeister Stefan Braun. Bild: jp
Lokales
Kastl
14.07.2015
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Warum braucht man eigentlich einen Rauchmelder? "Damit dein Schutzengel in Ruhe schlafen kann": So lautet die Antwort der Feuerwehrführung aus dem Landkreis.

Die Wehrspitze wirbt unter diesem Slogan für die Warngeräte, die seit diesem Jahr in neuen Häusern und ab 2018 auch in Altbauten installiert sein müssen. Dass Rauchmelder Leben retten, soll eine Wanderausstellung in Kastl im Eingangsbereich des Rathauses illustrieren.

Bürgermeister Stefan Braun eröffnete sie mit Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger, die im Auftrag von Landrat Richard Reisinger die Gemeinden im Landkreis bereisen, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Dafür waren auch die Verantwortlichen der FFW Kastl, Pfaffenhofen, Utzenhofen und Wolfsfeld mit von der Partie. Präsentiert wurden dazu elektronische Gebrauchsgegenstände und Elektrogeräte, die wegen eines Defekts oder Unachtsamkeit in einigen Fällen schon verheerende Zimmerbränden verursacht haben.

Stefan Braun betonte, ein Rauchwarnmelder sei ein wichtiger Lebensretter: Das Gerät registriere einen Brand, ehe er richtig losgeht und den ganzen Raum verraucht. Dadurch, so ergänzte Fredi Weiß, könne das Feuer rechtzeitig bekämpft werden - im schlimmsten Fall sei zumindest noch eine Flucht möglich.

Deshalb seien die Melder inzwischen vorgeschrieben oder werden Pflicht ab 2018. Rauchwarnmelder sollten im Flur, in der Nähe der Küchentür, im Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer installiert werden, lautet der Rat der Fachleute.

Um darüber zu informieren, hat die Kreisfeuerwehr diese Ausstellung organisiert. Finanziell unterstützt wurde sie dabei von der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg.
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