Räte teilen nicht alle Meinungen der Bürger - Parkende Autos kein Hindernis
Nichts mit schneller Abhilfe

Lokales
Kastl
12.06.2015
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Die Nachbearbeitung der Bürgerversammlung vom 28. April bestimmte am Dienstag die Sitzung des Gemeinderates. Allerdings kam das Gremium bei einigen Nachfragen aus der Bevölkerung zu einer anderen Einschätzung der Situation.

Anlieger aus Wolframshof hatten verschiedene Straßenausbesserungen angemahnt, die dringend erledigt werden sollten. Dazu erklärten die Räte, dass Art, Umfang und Priorität der Maßnahmen der Bauhof festlege. Die Umsetzung erfolge entsprechend der jährlich dafür zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. In der Schul- und in der Talstraße gab es Beschwerden wegen parkender Autos, die die Fahrbahn einengen und dadurch Rettungsfahrzeuge behindern würden. Da eine Besichtigung keine nennenswerten Einschränkungen ergab, sieht die Kommune von weiteren Auflagen ab.

Zu einem Hinweis auf eine Brückenprüfung in Unterbruck stellten die Mandatsträger klar, dass ein Sachverständiger ab 2015 jährlich einen Teil der Brücken im Gemeindegebiet untersucht werde. Bei den sechs im laufenden Jahr zu prüfenden Bauwerken sei auch der Ortsteil Unterbruck berücksichtigt. Auf dem Ökonomiegebäude der Schlossanlage in Wolframshof hatten Wortmeldungen vor der Gefahr von Dachlawinen wegen fehlender Schneefanggitter gewarnt.

Hier könnte nur der Erlass einer Satzung, die dann alle Grundstückseigentümer betreffen würde, Abhilfe schaffen. Dies hielt der Gemeinderat einstimmig für nicht erforderlich. Weiterhin kam in der Bürgerversammlung eine Photovoltaikanlage auf einem Gebäude zwischen Kastl und Troglau zur Sprache, die bei starker Sonneneinstrahlung blendet. Da es sich um eine Staatsstraße handelt, ging dieser Sachverhalt an die zuständige Verkehrsbehörde weiter.
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