Schützen in der Rhön und in Franken unterwegs
Weinfest auf Radar

Die Radarstation Radom auf der Wasserkuppe (im Hintergrund) beeindruckte die Kastler sowohl mit ihrer Größe als auch mit ihrer ungewöhnlichen Form. Bild: rwo
Lokales
Kastl
30.10.2015
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Das Weinfest in Gambach steuerten die Sportschützen an - jedoch nicht auf direktem Weg. Zwischenziel war die Wasserkuppe im Naturpark Hessische Rhön, mit 950 Metern der höchste Berg der Rhön und Hessens. Obligatorisch war ein Besuch des deutschen Segelflugmuseums, gilt die Wasserkuppe doch als "Geburtsstätte des Segelfluges". Zum Ende des 19. Jahrhunderts wagten dort Pioniere wie Oskar Ursinus und Otto Lilienthal die ersten Flugversuche.

Weiter stand eine Führung im Radom, einer früheren Radarstation der französischen und amerikanischen Streitkräfte auf dem Plan. Die Bundeswehr betrieb sie bis zum Fall der innerdeutschen Mauer. Im kugelförmigen Kuppelraum erlebten die Teilnehmer einen einzigartigen und fast mystisch wirkenden Raumeindruck. Zum Bedauern aller blieb ihnen beim Rundgang auf der Aussichtsplattform des Radoms der Rundumblick in das weite Land wegen starken Nebels verwehrt. Anschließend führte der Weg zurück nach Mittelfranken, um dort in Gambach das Weinfest des Musikvereins zu besuchen. Neben dem Gambacher Musikanten selbst heizte später die Party-Band "Get-Up" den rund 2500 Besuchern in der Festhalle gehörig ein.

Am nächsten Vormittag ging es nach Karlstadt, Kreisstadt des unterfränkischen Landkreises Main-Spessart. Bei einer Führung erkundeten die Kastler die historischen Sehenswürdigkeiten. Am Nachmittag hatten sie in Veitshöchheim - im Herzen des Frankenfaschings - Zeit zur freien Verfügung. Die Schützenfreunde flanierten entlang der Main-Promenade oder genossen den sonnigen Tag bei Kaffee und Kuchen. Auf der Rückfahrt kehrten sie in Lindenhardt bei Creußen in den Brauereigasthof Kürzdörfer ein.
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