SPD will anderen Wohnungsbau

Bürgermeister Markus Dollacker (rechts) und das frisch vermählte Ehepaar Martin und Yvonne Reiser. Bild: tra
Lokales
Kastl
01.10.2015
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Nach der Willkommenskultur für Flüchtlinge muss nun in Deutschland eine Integrationskultur in den Kommunen entstehen. Darüber war man sich bei einer Vorstandssitzung des SPD-Unterbezirks Amberg-Sulzbach/Neumarkt in Kastl einig. Dazu gehöre in erster Linie bezahlbarer, sozialer Wohnungsbau. "Die Menschen, die bei uns Zuflucht gefunden haben, können nur übergangsweise in den Notunterkünften verweilen. Es besteht großer Bedarf an entsprechendem Wohnraum. Der Winter naht, Zelt- oder Turnhallen-Unterkünfte können nur für den Anfang ein Zuhause für die vielen Familien sein", teilt die SPD in einer Presseinfo als Ergebnis der Sitzung mit.

Gleichzeitig müsse auch an die einheimische Bevölkerung gedacht werden. Der Sektor des sozialen Wohnungsbaus sei nämlich seit Jahren sträflich vernachlässigt worden. Viele Neubauten habe man nur für den wohlhabenden Mittelstand errichtet. Viele Mietwohnungen seien von Gesellschaften aufgekauft und in Eigentumswohnungen umgewandelt worden. Der Unterbezirksvorstand dazu: "Es muss daher dringend umgedacht werden. Hier sind insbesondere die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften gefragt."
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