Spielplatz für Generationen

An der Ruderwiese in Kastl könnte ein Platz der Generationen entstehen. Weil die Fläche Überschwemmungsgebiet ist, müsste dazu aber erst noch mit den Fachstellen verhandelt werden. Bild: bö
Lokales
Kastl
11.08.2015
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Spielplatz war gestern. Nach den Ideen des Marktrates in Kastl könnte aus dem geplanten neuen Kinder-Areal an der Ruderwiese ein Platz der Generationen werden. Vorschläge für die Gestaltung gibt es genug.

Für einen solchen Platz der Generationen gibt es in der Gemeinde gute Gründe: Zum einem ist es ein zentraler Platz im Ort, der Fußballplatz des TuS Kastl liegt gleich nebenan und auch das Kneippbecken ist nur einen Steinwurf entfernt. Markträtin Ursula Schöberlein regte an, auch die Überlegung eines Holzstegs vom Kindergarten zur Ruderwiese wieder aufleben zu lassen. Sie war vor einigen Jahren wegen des Hochwasserschutzes und eines ungehinderten Zuganges zur Kita verworfen worden war.

2. Bürgermeisterin Monika Breunig schlug vor, auf diesem Spielplatz auch seniorengerechte Trimmgeräte, ein Mühle- oder Dame-Feld unterzubringen. "Abrunden würden dieses Freizeitambiente für die Generationen natürlich auch Sitzgelegenheiten, eventuell sogar ein Pavillon". Die Eltern-Kinde-Gruppe hatte angeregt, den Spielplatz in der Hainthalstraße schrittweise zur Ruderwiese zu verlagern. Wie Bürgermeister Stefan Braun anmerkte, müsste die Realisierbarkeit der eingebrachten Anregungen vor allem in Zusammenhang mit dem festgesetzten Überschwemmungsgebiet mit Fachstellen geprüft werden. "Es gilt aber auch noch, diese Planung mit dem Grundstückseigentümer abzusprechen", betonte der Rathauschef. Der Marktrat war einstimmig für die Errichtung eines neuen, zentral gelegenen Spielplatzes im Südosten der Ruderwiese.

Das bestehende, aber nur mehr sehr selten genutzte Areal an der Peter-Spies-Straße wurde dagegen als unattraktiv eingestuft und soll aufgelöst werden. Der Spielplatz in der Hainthalstraße, in der Nähe des Rathauses, soll dagegen mit den noch intakten Spielgeräten vorläufig erhalten bleiben. Mögliche Nachnutzungs-Varianten werden dann später wieder diskutiert.
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