Täglich 16,50 Euro einsparen

Lokales
Kastl
11.02.2015
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Erste Zahlen zum Haushaltsentwurf präsentierte am Dienstag Kämmerer Bruno Haberkorn im Gemeinderat. Dass die Eckdaten für den Vermögensetat auch gremiumsfremde Ohren zu hören bekamen - dafür sorgten die Freien Wähler.

Dieser Punkt war ursprünglich für den nichtöffentlichen teil der Sitzung vorgesehen. Auf Antrag der Freien-Wähler-Fraktion wanderte die Vorberatung der Gemeindeetats in den öffentlichen Teil. Der von Kämmerer Bruno Haberkorn vorbereitete Entwurf kann ohne Kreditaufnahme und ohne Entnahmen aus den Rücklagen finanziert werden.

Mit einer Gesamtsumme von 702 000 Euro bei den Einnahmen und 708 000 Euro bei den Ausgaben sei ein geringes Defizit erkennbar, meinte Haberkorn. Dies könne während des Haushaltsjahres aber ausglichen werden. Als größte Ausgabepositionen nannte er die notwendige Sanierung des Tiefbrunnens II sowie den Grunderwerb für den Schuttplatz.

Im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit müssen vorhandene Wegtrassen, die an übergeordnete Straßen angebunden sind, sowohl der Landwirtschaft, aber auch dem Bereich Freizeit und Tourismus zur Verfügung stehen. Zu diesen Kernwegen können sowohl öffentliche Feld- und Waldwege als auch Gemeindeverbindungsstraßen gezählt werden. Der Ausbau wird mit bis zu 80 Prozent bezuschusst, wobei sich die Fördersumme um einen gemeindlichen Eigenanteil von zehn Prozent verringert. Zudem wird ein möglicher, für einen sachgerechten Ausbau notwendiger Grunderwerb nicht gefördert.

Abhängig von der Dringlichkeit, sind die Maßnahmen in drei Prioritätsklassen einzuordnen. Die Fahrbahnbreite muss mindestens 3,50 Meter betragen. Dazu kommen ein beidseitig befestigter Seitenstreifen und ein Wegseitengraben. Dadurch ergibt sich eine notwendige Breite von rund acht Metern. Der Ausbau muss frostsicher und für ein zulässiges Gesamtgewicht von 40 Tonnen ausgelegt sein. In welchem Umfang die Kosten für Vermessung und Planung über das Amt für Ländliche Entwicklung getragen werden können, ist laut Bürgermeister Josef Etterer noch nicht geklärt.

Die höchste Dringlichkeit sahen die Gemeinderäte unter anderem bei den Strecken Altköslarn-Reuth (mit der Brücke), von Mühlhof nach Weha bis zur Bahnlinie, Unterbruck-Birkhof sowie die Zufahrt zum landwirtschaftlichen Anwesen Raps. Längerfristig kämen die Wege von Neuenreuth zur Bauschuttdeponie, die Straße zum Bergkreuz und, in Verbindung mit der Stadt Kemnath, die Strecke Torfhaus zur Bahnlinie in Betracht. Für alle Maßnahmen ist nicht vor 2016 mit einer Umsetzung zu rechnen.

Den Bauantrag von Dr. Gerhard und Ilona Jilge auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage befürwortete das Gremium. Josef Etterer berichtete zudem von einer positiv verlaufenen Wasseruntersuchung in der Hauptstraße. Diese habe sowohl bakteriologisch als auch physikalisch einwandfreie Werte ergeben.
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