Technischer Fortschritt erfordert ständige Weiterbildung - Ehrenzeichen des Freistaats für zehn ...
Stress auch bei den kleinen Feuerwehren

Sie alle freuten sich über die Ehrung (von links): Alexander Graf, Stefan Kuhn, Markus Blomenhofer, Michael Kuhn, Hermann Hollweck, Wolfgang Weigl, Thomas Franke, Stefan Müller, Norbert Beer, Siegfried Wittmann, Jürgen Rubenbauer, Fredi Weiß, Günther Klose und Bürgermeister Stefan Braun. Bild: jp
Lokales
Kastl
30.11.2015
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Ein besonderes Ereignis war der Kameradschaftsabend der Feuerwehr Pfaffenhofen. Zehn aktive Mitglieder wurden mit dem goldenen oder dem silbernen Ehrenzeichen des Freistaats Bayern ausgezeichnet.

Auf neuestem Stand

Vorsitzender Stefan Kuhn freute sich über das Kommen seiner Kameraden und der Spitze der Landkreisfeuerwehr mit Kreisbrandrat Fredi Weiß und Kreisbrandmeister Alexander Graf sowie vom Markt Kastl Bürgermeister Stefan Braun. Der Rathauschef lobte die Bereitschaft der Ehrenamtlichen und betonte, dass es ihm ein Herzensanliegen sei, dass alle unfallfrei vom Einsatz zurückkommen. "Das ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit", sagte er.

Kreisbrandrat Weiß sagte bei seiner Begrüßung, dass der Stress auch bei den Feuerwehren Einzug gehalten habe. Man verlange von den Feuerwehrkameraden, die ja alle im Ehrenamt tätig sind, den perfekten Umgang mit neuestem technischen Gerät bei der Rettung von Menschen. Sein Dank galt der Marktgemeinde Kastl, die für die Feuerwehren der Gemeinde erhebliche finanzielle Mittel locker mache, damit sie im Fall des Falles auch technisch in der Lage sind, den Menschen zu helfen. Wenn es die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis nicht gäbe, müsste nach Weiß' Worten eine Berufsfeuerwehr mit sechs bis acht Wachen und entsprechendem technischen Gerät sowie Einsatz- und Verwaltungspersonal notwendig, um die Einsatzfähigkeit zu gewährleisten. "Diese erheblichen Kosten werden durch unsere ehrenamtlichen Feuerwehren aufgefangen", unterstrich Weiß. "Auch deshalb kann man den langjährigen Einsatz der heute geehrten Feuerwehrkameraden nicht genug schätzen und loben."

Sau geschlachtet

Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden ausgezeichnet: Norbert Beer, Thomas Franke, Hermann Hollweck, Christian Hondl, Michael Kuhn und Helmut Polster. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten das goldene Ehrenzeichen: Günther Klose, Stefan Müller, Wolfgang Weigl und Siegfried Wittmann.

Nach der Ehrung ging die Truppe zum gemütlichen Teil der Feier über und probierte die sauren Bratwürste, nachdem bereits am Morgen die "Feuerwehrsau" für die Bratwürste der Christbaumversteigerung geschlachtet worden war.
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