TuS geht in Führung

Christian Bayer (links) von der Fachfirma erläutert die Funktion der neuen Fernwärmeheizung im Kastler Sportheim. Mit dabei (von links): Hubert Geitner und Norbert Bleisteiner. Bild: jp
Lokales
Kastl
06.11.2014
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Es ist wie ein Kantersieg für den Kastler Sportverein: Der TuS betreibt das erste Nahwärmenetz in der Gemeinde. Ein Projekt, bei dem es viele Gewinner gibt.

Das neue Heizsystem, das von einer 200 Meter entfernten Hackschnitzelanlage gespeist wird, stellte der Verein bei einem Tag der offenen Tür vor.

Initiator war Norbert Bleisteiner aus Brünnthal. Die hohen Kosten waren der Grund, über eine neue, nachhaltige Heizung nachzudenken. Trotz der im Vergleich zu einer Gasheizung höheren Investition kann der Verein an laufenden Heizkosten erheblich sparen. Diese 44-Kilowatt-Hackschnitzelheizung ersetzt die bis zu 10 000 Liter Heizöl, die bislang jedes Jahr im Sportheim benötigt wurden. Die Hackschnitzel wachsen in der Region nach und werden zugekauft.

Bislang wurden im Sportheim am Mennersberg Stückholz und Öl verheizt. Die Holzheizung erforderte das Engagement von ehrenamtlichen Helfern, die fleißig Brennholz machten, um beim teuren Öl zu sparen. Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist an anderer Stelle aber wichtiger, zum Beispiel bei der Betreuung der Jugendlichen.

Gemeinde hilft mit

Errichtet wurde das sogenannte Mikro-Nahwärmenetz zusammen mit Josef und Manuela Donhauser aus Mennersberg. Die Familie ließ die für die Hackschnitzelheizung erforderlichen Gebäude bauen und betreut die Heizung. Die Fernwärmeleitung konnte kostenfrei auf Gemeindegrund verlegt werden, außerdem gab die Marktgemeinde einen Zuschuss. Die Übergabestation im Sportheim wurde im bisherigen Heiz- und Öllagerraum errichtet. Dadurch konnte ein zusätzlicher Raum gewonnen werden.

Der TuS bedankte sich bei einem Tag der offenen Tür bei den ehrenamtlichen Helfern, den beteiligten Firmen und der Gemeinde. Ein besonderer Dank galt den Hauptspendern, der Firma Tiefbau Geitner, der Apotheke Luschmann sowie den Unternehmen DOB und Trollius aus Lauterhofen.
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