TuS Kastl mit kompakter Abwehr gegen angriffsstarke DJK Gebenbach
Die Stirn bieten

Lokales
Kastl
16.11.2013
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Die Rollen sind klar verteilt: Im Landkreisduell der Fußball-Bezirksliga Nord am Sonntag, 17. November, um 14 Uhr, ist der TuS Kastl klarer Außenseiter gegen die DJK Gebenbach. Die Elf vom Mennersberg rangiert nach der 1:2-Niederlage in Grafenwöhr mit 11 Punkten auf Abstiegsplatz 15, hat den zweitschlechtesten Angriff (14 Treffer) und die zweitschlechteste Abwehr (39).

Die Gäste haben bei zwei weniger ausgetragenen Partien 20 Zähler mehr auf dem Konto, seit sechs Spielen nicht mehr verloren und belegen Tabellenplatz vier. Das Team um DJK-Spielertrainer Jens Matthies hat derzeit einen Lauf und den besten Sturm (45 Treffer) in der Liga. Zurzeit wirkt die gesamte Mannschaft der Gebenbacher sehr stark, wobei besonders auf die torgefährliche Offensive (Szewczyk, Frank, Izmire, Pienz und Obermeier) geachtet werden muss.

Vier Siege in Serie

Die Mannschaft um den gesperrten Gebenbacher Kapitän Daniel Späth sorgte zuletzt mit vier Siegen in Folge gegen Raigering, Vohenstrauß, Wernberg und Plößberg wie schon zu Saisonbeginn für Aufsehen in der Bezirksliga. Für die Kastler gilt es, sich nach den zum Teil unnötigen Niederlagen der vergangenen Wochen gut auf den Gegner einzustellen. Wenn es gelingt, die gezeigten Leistungen über eine gesamte Spielzeit zu wiederholen, werden sie sich auch gegen Gebenbach teuer verkaufen können.

Dazu muss die Mannschaft um Spielertrainer Martin Krauß gegen den spielerisch und läuferisch starken Gast beherzt zu Werke gehen und selbst aus einer kompakten Defensive mit schnellem Umschalten nach vorne spielen. Die junge Truppe um Kapitän Michael Hufnagel wartet immer noch sehnlichst auf den ersten Heimsieg. Dies dürfte allerdings gegen die Gebenbacher eine schwierige, aber auch keine unmögliche Aufgabe werden. Aus der Vorrunde haben die Kastler mit den Gebenbachern noch eine Rechnung offen. Anfang August unterlagen sie mit 0:7 - die höchste Niederlage des TuS in der Bezirksliga.

Nicht alle fit

Krauß fehlen Johannes Raab, Sebastian Hufnagel und Alexander Baumer, weitere Spieler sind nach Verletzungen oder Erkrankungen noch nicht wieder hundertprozentig fit. Wenn es der Mennersberg-Elf gelingt, die Fehler zu minimieren und engagiert zu Werke zu gehen, sich auf die eigenen Fähigkeiten zu besinnen und die schwere Aufgabe gemeinsam zu stemmen, dann sollte sie zumindest in der Lage sein, etwas dagegen halten zu können.
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